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Auswahl der Redaktion
Autor BMELV . am 02. Mai 2011
6406 Leser · 45 Stimmen (-0 / +45)

2. Dialogveranstaltung: Verbraucher im Netz

2) Dialogveranstaltung: Information der Nutzer

Reichen die bestehenden Informationen aus oder besteht weiterer Informationsbedarf der Nutzer von Sozialen Netzwerken? Wie können Soziale Netzwerke die Nutzer verständlicher und transparenter informieren, z. B. über den Umgang mit ihren Informationen, über die Veränderung von Voreinstellungen, über die Löschungsmöglichkeiten und über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen?

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Bitte, beachten Sie: Bei dieser Frage handelt es sich um einen Beitrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Das BMELV wird diese Frage am 8. Juni 2011 in eine Diskussion rund um Soziale Netzwerke einbringen. Geben Sie dieser Frage oder den anderen Beiträgen des BMELV Ihre Stimme, wenn Sie sie für wichtig halten. Oder schreiben Sie uns einen Beitrag mit Ihrer eigenen Frage. Vielen Dank! Auf dieses Weise helfen Sie, für Transparenz und Ehrlichkeit im "Dialog: Verbraucher im Netz" zu sorgen.

+45

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Antwort
von Ilse Aigner am 30. Mai 2011
Ilse Aigner

Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,

gerade in Bezug auf die Information der Nutzer bestand bei dem Dialog Einigkeit, dass hier weitere Informationen erforderlich sind. Vor allem an den Schulen wird Handlungsbedarf gesehen. Ich teile diese Auffassung. Das Internet ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr weg zu denken und Mittel aller Alltagshandlungen von der Kommunikation über den Einkauf bis zu Musik und Spiel. Insofern gehört die Medienkompetenz zu den Grundlagen der Alltagskompetenz. Daher habe ich bereits 2009 die Jugendkampagne "watch your web" gestartet, die Jugendliche für den Schutz der Privatsphäre in Sozialen Netzwerken sensibilisiert. Hier erfahren Jugendliche z.B. wie sie ihre Privatsphäreeinstellungen bei den verschiedenen Sozialen Netzwerken ändern können. Die Kampagne erreicht die Jugendlichen dort, wo sie sich aufhalten: in den Sozialen Netzwerken. Sie ist außerordentlich erfolgreich: Sie wurde über 1 Million mal angeklickt. Fast die Hälfte der Jugendlichen, die die Kampagne kennen, wurde durch sie zur Änderung ihrer Privatsphäreeinstellungen veranlasst.
Im vergangenen Jahr habe ich außerdem die "Initiative Verbraucherbildung - Konsumkompetenz stärken" ins Leben gerufen, um die schulische Vermittlung von Alltagskompetenzen, wie z. B. den Umgang mit Informationen und Medien zu verbessern. Derzeit wenden wir uns mit einem Ideenwettbewerb "Fürs Leben lehren" gezielt an Lehramtsstudierende, die Unterrichtskonzepte zum Thema Verbraucherbildung erarbeiten können, für die eine Fachjury Preise verleihen wird. Für das Schwerpunktthema "Medienkompetenz" ist hierbei ein Sonderpreis vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen