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Autor Kurt Kuhn am 22. März 2010
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Verbraucherschutz und Verbraucherrechte

Arzneimittelversand

Sehr geehrte Frau Aigner,

ich möchte Ihnen mal ein Problem vortragen, was mir große Sorgen macht.
In der letzten Zeit sind eine Reihe von Berichte/Untersuchungen veröffentlicht worden über gefälschte Medikamente, die über das Internet vertrieben werden. Die Quote war so erschreckend hoch, dass die Regierung, zum Schutz der Bevölkerung, schnellstens den Versand von Arzneimitteln verbieten sollte. Das Internet ist kein gesicherter Versandweg für Arzneimittel, im Gegenteil, was die jüngsten Untersuchungen zeigen.
Auch wenn die Arzneimittel von in Deutschland registrierten Versandapotheken bezogen werden, bleibt ein Risiko, da die Seiten der deutschen Versandapotheken manipuliert sein könnten. Das ist nicht einmal so schwierig, wie verschiedene Beispiele aus der Praxis zeigen. Ich denke, da es um die Volksgesundheit geht, muss hier im Interesse der Verbraucher gehandelt werden. So kann das nicht weitergehen. Arzneimittel sind besondere Produkte und deshalb weder für Aktionsverkäufe noch für den Internethandel geeignet.
Es gibt ja einen gesicherten Vertriebsweg sogar mit Beratung und deshalb überhaupt keinen Grund die Bevölkerung dem wachsenden Risiko von gefälschten Arzneimitteln auszusetzen.

Mich interessiert sehr, wie Sie verehrte Frau Ministerin, die Risiken beurteilen und was Sie zum Schutz der Verbraucher unternehmen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Kuhn

P.S.: Zur Klarstellung. Ich bin Dipl.-Ing und daher mit der Problematik Internet vertraut.

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