Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer, der Betrieb der Plattform wurde eingestellt. Es können daher hier leider keine weiteren Beiträge veröffentlicht werden. Die Beantwortung ist geschlossen. Nutzen Sie bei Fragen an das BMELV gerne künftig die Internetseite des BMELV: www.bmelv.de

Archiviert
Autor Jörg Jordan am 16. August 2010
4250 Leser · 75 Stimmen (-0 / +75)

Verbraucherschutz und Verbraucherrechte

DSL: Beworbene Bandbreiten und Realität

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Eigner,

zunächst einmal möchte ich anmerken, dass es schon seltsam anmutet, dass dem Bürger in einem Kontaktformular vorgeschrieben wird, in welcher Weise er einen Beitrag zu verfassen hat...

Nun zum Thema:

Bereits am 04. September 2009 hatte ein Bürger in dieser Angelegenheit um Ihre Hilfe ersucht:

http://www.direktzu.de/aigner/messages/22539?filter[]=ans...

Sie verweisen auf die technischen Begebenheiten bei DSL-Anschlüssen und raten dem Beitragsschreiber, zunächst eine Nachbesserung vom Provider zu verlangen.

Desweiteren verweisen Sie zur Unterstützung bei der Durchsetzung seiner Rechte auf Verbraucherzentralen der Länder.

Dies hat dem Beitragssteller in keiner Weise weitergeholfen!

Und da Sie ja bereits auf die Verbraucherberatung verwiesen, sollte Ihnen aber auch bekannt sein, wie die Ansichten der Verbraucherberatungen zu eben diesem Thema sind!

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale ruft nämlich die Politik dazu auf, eine gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen, dass Mindestübertragungsgeschwindigkeiten in Verträgen in jedem Fall enthalten sein müssen, damit Verbraucher diese auch einklagen können (siehe auch Verlinkung zu einem Fernsehbeitrag des ZDF) aus dem Jahre 2009 (siehe Beitrags-Anhang).

Das Problem besteht schon seit etlichen Jahren (und es geht nicht nur um das im Video genannte Unternehmen sondern um alle DSL-Provider)!

Wie lange möchte sich die Politik denn noch aus dieser Angelegenheit heraushalten?

Unter Verbraucherschutz stelle ich mir jedenfalls etwas anderes vor, als einem Bürger solche "Empfehlungen" zu unterbreiten, wie Sie es getan haben...

Ich erlaube mir, auf Ihre schon erfolgte (aber wenig hilfreiche) Stellungnahme durch Verlinkung im Internet zu verweisen, damit sich die Bürger ein Bild darüber schaffen können, wie leicht es sich "ihre" Bundesministerin macht.

Und das zumindest während Ihrer Amtszeit wohl nicht damit zu rechnen ist, dass Sie eine Lösung herbei führen mögen - das haben Sie klar zu erkennen gegeben.

http://www.youtube.com/watch?v=sTMkXkVfy_w&feature=pl...

Mit freundlichen Grüßen
Jörg Jordan

+75

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.