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Autor Kirsten Bohge am 02. November 2009
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Ländliche Räume

Schillerlocken in Deutschlands Fischtheken

Sehr geehrte Frau Minsterin,

kürzlich begegnete mir in beinahe jeder Fischtheke die wohl nach wir vor sehr begehrte Schillerlocke.

Nun weiß vielleicht nicht jeder (ich zitierte Wikipedia) "Schillerlocken sind enthäutete, heißgeräucherte Bauchlappen des Dornhais. Beim Räuchern rollen sich die etwa 20 Zentimeter langen, dünnen Lappen röhrenförmig ein und krümmen sich am Ende – es entsteht eine Form, die die Namensgeber an die Frisur Friedrich Schillers denken ließ.

Der Dornhai ist durch Überfischung bedroht und steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten."

Ich darf ergänzen, dass es der Dornhai mittlerweile in die TOP TEN der Roten Liste geschafft hat, was die Dringlichkeit klar machen dürfte.

Wie soll ich meinen Kind erklären, dass die Schillerlocke nach wie vor zu kaufen? Warum ist das noch erlaubt?

Ich hoffe auf eine Erklärung und wäre sehr, sehr froh, könnte der Verkauf unterbunden werden.

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Kirsten Bohge

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