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Autor Helmuth Meixner am 09. November 2009
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Sichere Lebensmittel

Unglaublich - Hochgefährliches EU-Hygiene-Paket!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Aigner,

die Bundesanstalt BfR veröffentlichte folgende Einschätzung: Darin warnt IHR EIGENES Bundesinstitut vor mörderischen
"Hygiene"-Dingen, die der normale Bürger eigentlich als absolut selbstverständlich erachtet.

Man muss doch einen Erreger zuerst unschädlich machen, BEVOR weiteres Fleisch mit ihm in Kontakt kommen wird und welches somit genau so gefährlich sein kann, wie das kontaminierte Fleisch selbst.

Nun erfährt man aus der o.a. Warnung, dass m.E. ein immenses vCJK-Risiko besteht, weil NUR in Deutschland spezielle Schlachthygieneverfahren angewendet werden.
In einem industriellen Massen-Akkordschlachtbetrieb handelt es sich dabei um Aberhunderte von Rinderhälften.
Zahllose deutsche Rinder werden u.a. aus Kostengründen im EU-Ausland geschlachtet!
Auch die untragbare Problematik mit der anschließenden
Rückverfolgbarheit wurde schon mehrfach angesprochen! (ERH Sonderbericht Nr.6/2004 > http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2005/c_029... )

Schon die wirksame BSE-Prionen-Dekontamination wird von mir massiv angezweifelt und mit vergleichbarer Problematik bei chirugischen Bestecken und Geräten aus der Humanmedizin begründet > http://sciencev1.orf.at/science/news/145292

Nun aber ist längst bekannt, dass die EU-BSE-"Hygiene" nicht einmal den zweifelhaften deutschen Standard einhält bzw. einhalten muss.

Es werden nur ein paar Rinder nach dem entdeckten BSE-Fall entfernt und mit zahlreichen nachfolgenden gesunden Fleischpartien werden längst vorhandene BSE-Prionen förmlich abgewischt.

Wie mit normalen Putzlappen.

Fleischteilen, die aber als EU-hygienisches Fleisch ganz legal in die menschliche Nahrungskette gelangen.

NATÜRLICH AUCH HIER IN DEUTSCHLAND.

IN UNMENGEN als diverse Rindfleischderivate.

SEIT JAHREN!

TROTZ MASSIVSTER WARNUNG!

Von den längst angefallenen Schlachthausabwässern gar nicht zuu reden!

WIE ERKLÄREN SIE DIES DEN AHNUNGSLOSEN MENSCHEN?

Mehrere Anfragen beim STMUG in München blieben bis jetzt ohne
brauchbares Ergebnis.
Man verwies auf die deutschen Vorschriften und ließ es damit seit Jahren bewenden!
In Bayern wäre doch alles in Ordnung!

Liegen hier etwa keine Rindfleischprodukte aus dem Ausland in den Theken und Regalen?

OHNE entsprechende Warnhinweise?

Wir haben extra den Kugelschuss auf der Weide u.a. auch deshalb
beantragt und genehmigen lassen, damit das hochgefährliche vCJK-Risiko auf ein absolutes Minimun reduziert werden kann (eigene Schlachtwerkzeuge und risikoarmer Kleinstschlachtbetrieb, OHNE Zukauf dubioser Rinder!).
Diese Genehmigung wurde uns aus unerklärbaren "Hygiene"-Gründen, per interner Weisung an alle Veterinärämter in BY untersagt.

In anderen Bundesländern ist die Genehmigung gültig geblieben!
Großschlachtbetriebe konzentrieren das tödliche Risiko, während man dezentrale Kleinschlachthäuer aus angeblichen "Hygienegründen" förmlich mit angeblichen Hygiene-§§ zerstört!

Schlachtrinder karrt man massenhaft (angeblich STRESSFREI gemäß Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport und zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 des Rates (Tierschutztransportverordnung – TierSchTrV)) bis nach Griechenland!

Haben Sie dazu plausible Erklärungen?

Was sagt die EU-Kommission dazu?

Zum aktuellen Schlachthygienepaket und genannter Transportgesetze zum Zwecke des Tierschutzes?

Seit Untersagung in Bayern gibt es unglaubliche Szenen.

Freilandrinder werden mit absoluter Gewalt verladen, weil es gar nicht anders möglich ist, sie lebend zum Schlachten zu karren.

Ihr Ministerium hat doch momentan diesbezüglichen Kontakt zur Kommission oder nicht?

MfG

Helmuth Meixner

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