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Autor Martina Hirsch am 15. Dezember 2010
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Tierschutz

Verbot des Verkaufs der Stopfleber "Foie gras"

Sehr geehrte Frau Aigner,

wegen der furchtbaren, tierquälerischen Mastbedingungen ist die Herstellung der Foie gras, der Stopfleber, in Deutschland verboten.

Ich bitte Sie, dass Sie dafür sorgen, dass Foie gras in Deutschland überhaupt nicht mehr verkauft werden darf.

Da für die Foie gras nur die Erpel verwendet werden, werden Hunderttausende weiblicher Gänse direkt nach der Geburt lebend geshreddert.
Die männlichen Tiere werden dreimal täglich gestopft: Ihnen wird ein Metallrohr in die Kehle gerammt, und ihnen werden 1,5 kg Speisebrei gewaltsam eingefügt. Die Tiere werden nach 12 Tagen, kurz bevor sie ihren Erkrankungen durch das Stopfen erliegen, getötet. Sie verbringen ihr "Leben" in einem Metallkäfig, in dem sie sich nicht bewegen können.

Bitte, Frau Aigner, gehen Sie auch noch den letzten konsequenten Schritt und verbieten Sie, dass eine Delikatesse, die nur durch grauenhafte Tierquälerei entsteht, in Deutschland verkauft wird.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Hirsch

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