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Autor Monica Bradbury am 28. März 2011
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Ländliche Räume

Vermüllung der Landschaft durch Plastikfolien aus der Landwirtschaft

Sehr geehrte Frau Aigner,
hiermit möchte ich sie auf ein Problem aufmerksam machen, welches, meiner Meinung nach, ständig zunimmt. Es handelt sich um die Verwendung von Plastikfolien in der Landwirtschaft.
Seitdem unsere Bauern nicht mehr heuen, sondern das Gras zu Plastikballen wickeln, findet man diese sogenannten "landwirtschaftlichen Folien" zunehmend in der Landschaft verstreut. Nicht nur auf Wiesen und Feldern liegen diese Plastikfetzen (oder auch ganze Rollen), der Wind trägt sie auch in den Wald oder in Bäche und Flüsse. Bei Hochwaaser verfangen sie sich in der Uferbepflanzung und zieren äusserst unschön die Ufer von Gewässern, selbst in Naturschutzgebieten.
Plastik ist nicht nur hässlich sondern birgt auch Gefahren für die Umwelt.
Vögel, wie z.B. Störche, polstern ihre Nester damit aus, mit dem Erfolg, dass die Jungstörche duch Staunässe erfrieren. Fische und Enten fressen kleine Stücke, die bei dem eventuellen Zerfall der Folien entstehen und erkranken oder verhungern.
Könnte man die Bauern nicht dazu anhalten weniger Folien zu benutzen oder verantwortungsvoll damit umzugehen?
Oder, wie wäre es, wenn man diese Folien aus biologisch abbaubarem Kunststoff herstellen würde? Auch die Erdölbestände würden dadurch geschont.
Der Film "Plastik" hat anschaulich gezeigt, in welchem Umfang unsere Umwelt schon belastet ist,eine Reduzierung wäre in jedem Fall wünschenswert.
Vielen Dank , dass sie diesem Thema Beachtung schenken,
mit freundlichen Grüssen,
Monica Bradbury

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