Beantwortet
Autor Erhard Dießner am 08. Juni 2016
1391 Leser · 6 Stimmen (-0 / +6) · 1 Kommentar

BER - Allgemein

Zugbetrieb und Entrauchungsanlage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich würde Ihnen gerne eine Frage stellen:

Ich habe gelesen, dass zur Zeit aufwändige Berechnungen zum Verhalten der Entrauchungsanlage bei stattfindendem Zugbetrieb angestellt werden.
Die Annahmen, die dabei zum Zugbetrieb getroffen werden halte ich persönlich für unrealistisch und diese können m.E. im Ergebnis nur zu unzumutbaren zeitlichen und materiellen Aufwendungen führen.

1) warum geht man nicht den Weg, im Falle einer gefährlich eingestuften Rauchentwicklung die Einfahrt von Zügen zu verhindern?
2) Ist es nicht möglich, über Kommunikationsschnittstellen zwischen Betriebsleitzentrale DB und S-Bahn mit der Brandmelde-/Entrauchungszentrale eine Nothaltfunktion über die der Signalanlage zu erwirken? Ich denke: ja.
Das ist m.E. eine relativ einfache und zeitnah zu realisierende technische Lösungsmöglichkeit.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Ich habe diesen Vorschlag bereits an das Büro des Regierenden Bürgermeisters gesandt, jedoch nur eine allgemein gehaltene Antwort zum Stand des BER erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Erhard Dießner

+6

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Antwort
vom BER am 21. Juni 2016
BER

Sehr geehrter Dießner,

vielen Dank für Ihre Fragen.
Für die noch ausstehende Nutzungsfreigabe des Fluggastterminals werden durch die genehmigenden Behörden komplexe Forderungen an den Brandschutz an der Schnittstelle vom Terminal zum Bahnhof gestellt. Wir sind mit allen Akteuren dazu im Gespräch.

Viele Grüße
Ihre Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

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  2. Autor Rainer Kautz
    am 09. Juni 2016
    1.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als professioneller Brandschützer kann und möchte ich nicht glauben, dass ein Zug oder gar mehrere Züge in einen Bahnhof einfahren, über dem es brennt.
    Daher halte ich die jetzt gestellten Forderungen für völlig unrealistisch und bestenfalls geeignet, die Eröffnung weiter zu vereiteln.
    Gut, dass Herr Dießner diesen Beitrag veröffentlicht hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rainer Kautz