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Autor Johannes Malmedie am 25. Februar 2013
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Sonstige Fragen

Entzug der Lehrerlaubnis

Sehr geehrter Kardinal Meisner,
wie lange glauben Sie dass wir, die Mitglieder der Kirche, eine solch verkrustete Amtskirche noch finanzieren?

Zum aktuellen Fall am Westerwald Gymnasium Altenkirchen.
Frau Giesela Hütten, jetzt Schmidt, hat Ihr Verhältnis zu einen Kollegen durch Wiederheirat legalisiert. Das Ergebnis ist der Entzug der Lehrerlaubnis. Solange Frau Schmidt nur geschieden war und niemand Sie bei der Amtskirche angezeigt hat, konnte Sie machen was Sie wollte. Nach der Heirat wird Ihr die Lehrerlaubnis, die sie schon lange hat, entzogen. Ihr Unterricht wird sich durch die Heirat wohl kaum verändert haben.

Priester die gefehlt (Kinder gezeugt, Missbrauch) haben, werden versetzt und nicht sofort aus dem Priesteramt entlassen, geschweige denn das ihnen die Lehrerlaubnis entzogen wird.

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle und der Umgang mit leider unehelichen Priesterkinder die sich nicht zu Ihrem Vater bekennen dürfen, bzw. der Vater nicht zu ihnen und damit nicht in einer geordneten Familie aufwachsen können zeigen überdeutlich den scheinheiligen Umgang der Amtskirche mit seinen Mitgliedern. Weder christlich nach Kindgerecht.

Wo bleibt hier die Nächstenliebe, die Vergebung und der christliche Umgang mit den Nächsten. Die Selbstherrlichkeit der Amtskirche und Ihrer Vertreter treibt einem die Zornesröte in den Kopf und die Mitglieder aus der Kirche.

Ich bin seit 56 Jahren Mitglied der röm. kath. Kirche. Wenn der kirchenrechtlich sicherlich formal einwandfreie Lehrerlaubnisentzug bestehen bleibt, werde ich die Amtskirche verlassen müssen.
Einer solchen Kirche kann und will ich nicht angehören.

Einer Beantwortung der Eingangsfrage sehe ich mit Interesse entgegen.

MfG

Johannes Malmedie

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