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Autor steffen Taeger am 05. August 2011
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Glauben und Leben

Gibt es im Vatikan und unter den Kardinälen noch eine gemeinsame Glaubensrichtung?

Sehr geehrter Herr Kardinal Meissner!

Der Raum ist zu klein, um das zu beschreiben, was ich gehört (locusion) und gesehen habe. Die Frage von Gott lautete: Mit welchen Dingen kann man mein Wort auf eurer Erde vergleichen. Ich sah verschneite Berge, eine Alm, einen Wald und ein Dorf im Wald. An der Schneegrenze lief ein Wanderer. Der blieb stehen und nahm einen Becher aus seinem Rucksack, füllte ihn an einer Quelle und trank. Ich hörte ihn sagen: "Ich habe noch nie in meinem Leben ein so klares und schmackhaftes Wasser getrunken"! Dann sah ich mich im Dorf, und sah zu einem kleinen Flüsschen. Der Wanderer auch. Ein Büger kam vorbei und der Wanderer stellte ihm eine Frage: "Kommt der kleine Fluss aus den Bergen? Das Wasser schmeckte köstlich und es war kristallklar"!

Der Bürger lächelte und antwortete: "Ja, von dort kommt das Wasser, ich würde Ihnen aber nicht raten, hier das Wasser zu probieren, denn es ist verschmutzt (contaminado) und wo es ins Meer mündet, könnte es tödlich sein"!

Die Quelle ist das Wort Gottes und die Auslegungen sind die Kontaminationen. Die 4 Evangelien sind die Quelle und was hat der Mensch daraus gemacht? Grosse christliche Religionen, Lutheraner, Ortodoxe, Kopten, maronitas, Paptistas und hinderte Seckten bieten sich an und jeder glaubt, er hat die Wahrheit. In der Katholischen Kirche gibt es heute die verschiedensten Glaubensrichtungen. Siehe Hans Küng und Joseph Ratzinger. Beide waren in Tübingen. Hans Küng glaubt nicht an die Wandlung der Hostie, (ich habe sein Buch- "Christ sein" gelesen ) wie auch Kiko ArGüello, (ich kenne seine geheimen Auszeichnungen für Katecheeten), Neocatecumenado, und Joseph Ratzinger glaubt an die Wandlung.

Gibt es im Vatikan und unter den Kardinälen noch eine gemeinsame Glaubensrichtung?

Nun, der Platz hat gerade so gereicht. Gott behüte Sie, Ihr Steffen Täger, Teneriffa.

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