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mit dem Datum vom 28.02.2014 hat Papst Franziskus der Bitte von Joachim Kardinal Meisner entsprochen, ihn vom Amt des Erzbischofs von Köln zu entpflichten. Aus diesem Grund wurde diese Dialogplattform geschlossen. Kardinal Meisner wird ab sofort keine Fragen mehr annehmen und beantworten, auch die Abstimmungsfunktion wurde eingestellt. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die Fragen und Antworten aus der Vergangenheit nachlesen. Die Plattform bleibt bis auf Weiteres erreichbar. Vielen Dank für Ihr Interesse an direktzumkardinal.de und Ihr Mitwirken!

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Autor Paul Gallowitz am 10. April 2012
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Glauben und Leben

Gibt sich die Kirche auf?

Sehr geehrter Herr Kardinal Meisner!

Der Kardinalspurpur ist ein Symbol für die Farbe des Blutes und erinnert an Leiden und Sterben Jesu. Es verlangt von seinem Träger Treue zu Christus und seiner Kirche, er soll bereit sein, sein Leben für den Glauben einzusetzen.

In Deutschland muß kein Geistlicher um sein Leben fürchten, wenn er seine Aufgabe in der Verkündigung wahrnimmt. In den Medien kommen (in der Regel) die Bischöfe / Kardinäle zu Wort, oder werden zitiert.
Dabei fällt mir auf, dass sie sich zu Arbeitslosigkeit, Umwelt, Finanz- und Wirtschaftskrise, Krieg und Frieden , Antisemitismus,... zu allen möglichen Bereichen der Politik sehr engagiert und sachkundig äußern.

Meiner Meinung nach sind das unbestritten wichtige Themen, aber haben die Nachfolger der Apostel in ihrem Lehr- und Hirtenamt nicht vorrangig eine andere, wichtigere Aufgabe?
Der Glaube verdunstet, die Kirchen werden leerer, Austritte nehmen zu, Priesterweihen? (1965 > 500; 2010 nur 81), Beichte? ........?
Ich habe den Eindruck , die DBK ist mutlos geworden und verfällt zunehmend in Resignation.
Bis auf wenige Ausnahmen ist man um eine gute Presse besorgt. Die Angst vor den Medien ist genau so groß wie die Sehnsucht nach ihrem Lob. Wie kommt man bei den Journalisten gut an?

Herr Kardinal Meisner, sind unsere Oberhirten zu feige?
Könnten sie nicht ein wenig von dem Mut aufbringen, wie ein "Löwe von Münster"?

Mit freundlichem Gruß

Paul Gallowitz

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