Liebe Besucherinnen und Besucher,

mit dem Datum vom 28.02.2014 hat Papst Franziskus der Bitte von Joachim Kardinal Meisner entsprochen, ihn vom Amt des Erzbischofs von Köln zu entpflichten. Aus diesem Grund wurde diese Dialogplattform geschlossen. Kardinal Meisner wird ab sofort keine Fragen mehr annehmen und beantworten, auch die Abstimmungsfunktion wurde eingestellt. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die Fragen und Antworten aus der Vergangenheit nachlesen. Die Plattform bleibt bis auf Weiteres erreichbar. Vielen Dank für Ihr Interesse an direktzumkardinal.de und Ihr Mitwirken!

Ihr Moderatoren-Team

Archiviert
Autor Jürgen Neunaber am 13. Februar 2014
2786 Leser · 8 Stimmen (-4 / +4)

Gesellschaftliche Fragen

Kirche , Armut und Geld

Sehr geehrter Herr Kardinal Meisner,

ich habe mit Erstaunen, Erschrecken und christlicher Wut den Artikel über Sie in der heutigen "Die Zeit" vom 13.2.2014 gelesen ("Der Geldsegen"). Ich habe dem Artikel einige wesentliche Punkte entnommen, die Sie mir erklären sollen:

1. Der Staat zieht für Ihre Kirche die Kirchensteuer ein und zahlt für die Kirchenoberen die Gehälter und Sie tricksen bei der Grunderwerbssteuer und Gewerbesteuer, indem Sie wie normale Steuerbetrüger Ihre Geschäfte ins Ausland verlagern und dort Briefkastenfirmen betreiben.
2.Sie haben Geld bei Investmentfonds angelegt, die wiederum Geld in Firmen investieren, die zur Atomwaffen- und Rüstungsindustrie gehören.
3.Ihr Bistum ist eines der reichsten Bistümer in Deutschland, wenn nicht gar das reichste Bistum weltweit, gleichwohl sparen Sie bei Caritas, Schulen, Kindergärten und Seelsorge.

Wie vereinbaren Sie das mit Ihrem Gewissen und - vor allem - mit dem christlichen Glauben?

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Neunaber

0

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.