Liebe Besucherinnen und Besucher,

mit dem Datum vom 28.02.2014 hat Papst Franziskus der Bitte von Joachim Kardinal Meisner entsprochen, ihn vom Amt des Erzbischofs von Köln zu entpflichten. Aus diesem Grund wurde diese Dialogplattform geschlossen. Kardinal Meisner wird ab sofort keine Fragen mehr annehmen und beantworten, auch die Abstimmungsfunktion wurde eingestellt. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die Fragen und Antworten aus der Vergangenheit nachlesen. Die Plattform bleibt bis auf Weiteres erreichbar. Vielen Dank für Ihr Interesse an direktzumkardinal.de und Ihr Mitwirken!

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Autor Marton Köver am 17. Januar 2013
3765 Leser · 631 Stimmen (-310 / +321)

Erzbistum Köln

Kontrazeption nach Vergewaltigung

Sehr geehrter Herr Meisner,

der Pressesprecher des Erzbistums Köln ließ verlautbaren, dass in Ihrer Trägerschaft befindliche Krankenhäuser auch nach Vergewaltigungen keine Verhütungsmittel ausgeben dürfen. Dies bedeutet, dass Ihrer Ansicht nach auch vergewaltigte Frauen auf diesem Wege gezeugte Kinder austragen sollen. Wie vereinbaren Sie die dadurch entstehenden Leiden der Frauen bei und nach der Geburt (Verstärkung der Symptome einer durch die Vergewaltigung erlittenen posttraumatischen Belastungsstörung, Depression) sowie die häufig gestörte Beziehung zum Kind - mit den daraus für das Kind folgenden teils schweren psychischen Problemen - mit dem christlichen Grundwert der Nächstenliebe?

Freundliche Grüße,
Marton Köver

+11

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