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mit dem Datum vom 28.02.2014 hat Papst Franziskus der Bitte von Joachim Kardinal Meisner entsprochen, ihn vom Amt des Erzbischofs von Köln zu entpflichten. Aus diesem Grund wurde diese Dialogplattform geschlossen. Kardinal Meisner wird ab sofort keine Fragen mehr annehmen und beantworten, auch die Abstimmungsfunktion wurde eingestellt. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die Fragen und Antworten aus der Vergangenheit nachlesen. Die Plattform bleibt bis auf Weiteres erreichbar. Vielen Dank für Ihr Interesse an direktzumkardinal.de und Ihr Mitwirken!

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Autor R. Rosenstolz am 18. Oktober 2011
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Glauben und Leben

Leidenschaftlich glauben und leben

Lieber Kardinal Meisner,

die Debatte über eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten interessiert mich brennend.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) tritt mit einer Unterschriftenaktion für eine solche Regelung der "Barmherzigkeit" ein, wie sie auch von Erzbischof Zollitsch angedeutet wurde.

Ein Ausschluss von den Sakramenten, also beispielsweise vom Empfang der Kommunion, ist für viele Betroffene gleichbedeutend mit einem Ausschluss aus der Gemeinschaft der Gläubigen.

Kann sich da die Kirche nicht öffnen? Die Zeiten ändern sich, muss man Katholizismus noch mit mittelalterlichen Ansichten auslegen? Diese Gläubigen haben sich nicht von der Kirche abgewendet, sondern nur von Ihrer gescheiterten Beziehung?

Hat nicht Jesus schon gesagt, Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie.

P.S. Das konservative Forum Deutscher Katholiken sieht darin eine "Aufforderung zum offenen Ungehorsam" und bittet die Bischöfe zu prüfen, ob die kfd weiter die Bezeichnung "katholisch" führen könne.

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