Liebe Besucherinnen und Besucher,

mit dem Datum vom 28.02.2014 hat Papst Franziskus der Bitte von Joachim Kardinal Meisner entsprochen, ihn vom Amt des Erzbischofs von Köln zu entpflichten. Aus diesem Grund wurde diese Dialogplattform geschlossen. Kardinal Meisner wird ab sofort keine Fragen mehr annehmen und beantworten, auch die Abstimmungsfunktion wurde eingestellt. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die Fragen und Antworten aus der Vergangenheit nachlesen. Die Plattform bleibt bis auf Weiteres erreichbar. Vielen Dank für Ihr Interesse an direktzumkardinal.de und Ihr Mitwirken!

Ihr Moderatoren-Team

Archiviert
Autor Georg Simmel am 22. Februar 2013
2782 Leser · 387 Stimmen (-226 / +161)

Gesellschaftliche Fragen

Theologische Begründung der "Pille danach"

Sehr geehrter Herr Meisner,

in der medialen Berichterstattung dieser Tage kann man viel zu Ihnen und der Bischofskonferenz lesen, dass Sie die sogenannte "Pille danach" im Falle einer Vergewaltigung nun zulassen.

Leider liest man nirgends inwiefern diese Verhütung nun theologisch begründet und hergeleitet wird.

Könnten Sie dies ein wenig erläutern? Ich verstehe das Leid von vergewaltigten Frauen, aber warum erlaubt nun die kath. Kirche in diesem Falle die Verhütung, in anderen Fällen (Anti-Baby-Pille, Kondome, Spirale, ect.) lehnt sie diese ab.

Ist dies nun lediglich eine pragmatische Vorgehensweise, um mehr oder weniger die "erzürnte Gesellschaft" zu beruhigen oder kann dies auch aus den christlichen Glaubensgrundsätzen ab- und hergeleitet werden (und wenn ja, warum nicht schon früher?)?

Mit allerherzlichsten Grüßen,
Georg Simmel

-65

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.