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Autor Maria Hussain am 28. November 2013
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Erzbistum Köln

Touristen und Gottesdienst

Sehr geehrter Herr Kardinal Meisner,
letzten Samstag, 23.11.13, reiste ich von München nach Köln um an einer Fortbildung teilzunehmen. Da diese etwas früher endete konnte ich noch den beeindruckenden Dom besuchen. Es war ca. 17.15. Ich nahm in einer Bank Platz. Nach Minuten der Besinnung nahm ich die vielen Touristen, mindestens 200 wahr, die wie Bienen durch den Dom schwärmten, leise, wie mir schien, bewundernd und auch andächtig. Zahlreiche kleine Kerzen brannten an den entsprechenden Stellen. Gegen 17.40 begannen die Domdiener die Touristen aufzufordern den Dom zu verlassen bzw. hinter der Absperrung Platz zu nehmen. Der Dom wirkte für mich wie ausgestorben. Leider musste ich zum Zug und konnte an dem Gottesdienst nicht teilnehmen.
Meine Frage:
Könnte ein Gottesdienst pro Woche stattfinden bei dem die anwesenden Touristen nicht gebeten werden den wunderbaren Kirchenraum zu verlassen?
In der Bibel heißt es: "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. ich will Euch erquicken"
So würden die Anwesenden, die aus allen Ländern der Erde kommen, gelebtes Christentum erleben. Sicher, es gäbe mehr Unruhe. Aber wäre das einmal in der Woche so schlimm? Vielleicht regt dieses Erlebnis einer Gottesdienstteilnahme oder teilweisen Teilnahme die Anwesenden an über ihre Einstellung zu ihrem Schöpfer und ihrem Glauben, der ganz unterschiedlich sein mag, nachzudenken.
Ich schließe mit dem bayerischen Abschiedsgruß:
Pfüa God - Behüte Sie Gott
Maria Hussain

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