Liebe Besucherinnen und Besucher,

mit dem Datum vom 28.02.2014 hat Papst Franziskus der Bitte von Joachim Kardinal Meisner entsprochen, ihn vom Amt des Erzbischofs von Köln zu entpflichten. Aus diesem Grund wurde diese Dialogplattform geschlossen. Kardinal Meisner wird ab sofort keine Fragen mehr annehmen und beantworten, auch die Abstimmungsfunktion wurde eingestellt. Selbstverständlich können Sie aber weiterhin die Fragen und Antworten aus der Vergangenheit nachlesen. Die Plattform bleibt bis auf Weiteres erreichbar. Vielen Dank für Ihr Interesse an direktzumkardinal.de und Ihr Mitwirken!

Ihr Moderatoren-Team

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Autor Johannes Walrafen am 31. Dezember 2013
2648 Leser · 7 Stimmen (-5 / +2)

Persönliche Fragen

Vatikanfragebogen, Ihre Stellungnahme im DLF

Sehr geehrter Herr Kardinal Meisner,

Der Papst wollte die Meinungen der Katholiken …. - Geantwortet hatten sich 7500 von 2 140 000 Kölner Katholiken (0,35%.).
Ich konnte mich nicht rechtzeitig zu beteiligen. Die Aktion in Köln war ohne Information an alle sehr kurzfristig und schnell durchgeführt worden. Es entstand der Eindruck, dass kein Interesse oder Ablehnung bestand.
Liege ich hier richtig?

Zur Radionachricht 24.12.2013 DLF „Der Kölner Kardinal Meisner sieht in der Katholischen Kirche derzeit keinen Reformbedarf. Die Kirche habe sich dem Wort Gottes anzupassen und nicht der Meinung der Menschen…. Damit reagierte er auf die Befragung der Gläubigen im Auftrag des Vatikans …. „

Zum Reformbedarf lese aus dem Interview mit Papst Franziskus vom 19.08.2013 allerdings anderes!

Was soll ich als Katholik in der Öffentlichkeit vertreten?

Dass sich die Kirche sich dem Wort Gottes anzupassen hat und nicht der Meinung der Menschen, ist selbstverständlich. Der Bogen ist aber keine eine Entscheidung sondern eine Befragung, nicht von „Menschen“ an sich, sondern von Laien, von denen das II. Vatikanische Konzil sagt:
„…., so sind doch alle zur Heiligkeit berufen und haben den gleichen Glauben … Wenn auch einige nach Gottes Willen als Lehrer, Ausspender der Geheimnisse und Hirten für die anderen bestellt sind, so waltet doch unter allen eine wahre Gleichheit in der allen Gläubigen gemeinsamen Würde und Tätigkeit zum Aufbau des Leibes Christi.“

Wie weit ist der Kardinal bereit zu erfahren, was das Volk Gottes, getaufte und gefirmte Katholiken seines Erzbistums, die den Heiligen Geist haben, zu wichtigen Fragen des Lebens denkt?

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