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Autor Wolfgang Heger am 21. März 2011
4923 Leser · 187 Stimmen · 3 Kommentare

Umwelt und Tierschutz

Gesetz zur Energieeinsparung

Im Rahmen der erforderlichen Energieeinsparung von Strom, fossilen Brennstoffen und dem Schadstoffausstoss besteht die einfachste Möglichkeit einer Gesetzgebung, welche Geschäftstreibende mit einem Bußgeld belegt, wenn diese sozusagen die Strassen heizen.

Es klingt dumm, trifft aber zu. Bitte gehen Sie testweise offenen Auges durch die Fussgängerzonen und stellen fest, dass nicht nur Eingangstüren sondern vielfach ganze Fensterfronten bei minus-Temperaturen offen stehen, oftmals noch ein sogenannter Torluftschleier mit ungeheurer Energieverschwendung betrieben wird.

Angeblich dient dies der Kundschaft. Meines Erachtens denkt ein Betreiber nicht zu Ende, die Zeche zahlt ohnhin der Kunde.

Gleiches trifft häufig auf die Art und vielzahl der Beleuchtungskörper zu. Lichter brennen vielfach ohne eigentlichen nutzen, geben Wärme ab, welche oftmals mit hohem Stromverbrauch durch Kühlanlagen vernichtet wird. Dies alles zu Lasten unserer Umwelt mit Einfluß auf unsere Nahrungsmittelkette.

Ich rechne bei vorsichtiger Schätzung mit einer möglichen Energieeinsparung von 30 bis 50 % (Lüftungswärmeverlust)bei einem kleinem Ladengeschäft wie Bäckereien, Boutiken oder ähnliches. In unserem Land gibt es viele dieser Negativbeispiele.

Ein solches Gesetz könnte rasch im Bundestag verabschiedet werden und würde vielen unserer Mitmenschen aus der Seele sprechen.

Dies wäre auch ein Pluspunkt bei Ihren Wählern.

Was halten Sie davon?

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Team eine wunderschöne erfolgreiche Woche.

Herzliche Grüße

Wolfgang Heger

+181

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Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Dietmar Sprenger
    am 21. März 2011
    1.

    Ich sehe täglich unseren nachbarbetrieb ( eine große spedition) die tagtäglich jede einzelne laderampe mit 3 neonröhren beleuchtet. Diese beleuchtung wir auch am tage nicht abgeschaltet, selbst bei srahlendem sonnenschein leuchten diese ununterbrochen. Es sind von der straße aus weit über 30 rampen zu sehen. Diese birnen benötigen zwar nur wenig strom, aber dieser wird zum großteil völlig unnötig verbraucht.

    Wer einmal mit offenen augen an wochenenden durch fußgängerzonen und industriegebiete geht wird schnell feststellen das in deutschland noch unmengen an strom vollkommen sinnlos verbraucht wird.

  2. Autor Bernd Pfeiffer
    am 01. April 2011
    2.

    Es gibt eine technische Losung über Dämmerungsschalter und es muß nicht immer gleich ein Gesetz her,davon gibt es sowieso schon zu viele.Die Prüfung der Elektroanlage ist alle 4 Jahre fällig und könnte die Werbe und Außenbeleuchtung so steuern,daß ein vernünftiger Kompromiss entsteht.Wenn die Stromkosten für Außenbeleuchtung und Werbung nicht mehr absetzbar sind,achten die Gewerbe schon auf eine billige Lösung und sparen von selbst.Dazu wäre nur ein Bescheidt des FA notwendig.

  3. Bild von Erhard Jakob Autor Erhard Jakob
    am 09. April 2011
    3.

    Dietmar,
    ich bin kein Fachmann.
    .
    Aber ich könnte mir theoretisch vorstellen, dass Experten
    zu der wissenschaftlich fundierten Feststellung kommen,
    dass ein ausschalten und hochfahren der Lampen mehr
    Energie verbraucht als das brennen lassen. Und,
    aus Gründen der energie- und somit geld-
    ersparnis die Lampen am Tage
    brennen bleiben.
    .
    Ich weiß nicht, ob es so ist?
    Aber vorstellen kann ich
    es mir schon.
    .
    Schließlich will doch kein *Kapitalist*
    Geld zum Fenster hinaus werfen!
    Ganz im Gegenteil!

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