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Abstimmungszeit beendet
Autor Wolfgang Mücke am 07. Dezember 2009
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Gesundheit

Abnahme des zu spät gelieferten Grippeimpfstoffs

Sehr geehrte Fr. Bundeskanzlerin,

Mitte letztes Jahres setzte die Firma GSK Ultimaten zum Bestellen des Grippeimpfstoffs, falls Deutschland die Lieferung bis Ende des Jahres wünscht. So wurde es jedenfalls in den Medien berichtet. Dies schien sinnvoll, weil die größte Ansteckungsgefahr im Januar bis März besteht.
Nun wollen sich viele Menschen nicht impfen lassen, weil die Grippe immer noch relativ harmlos verläuft. Es besteht die Gefahr, dass die Länder auf dem zu viel bestellten Grippeimpfstoff sitzen bleiben. Der Impfstoff, der im März nächsten Jahres geliefert wird, kommt für die aktuelle Grippesaison wirklich zu spät.

Warum muss Deutschland der Firma GSK den Grippeimpfstoff abnehmen, der zu spät, das heißt erst im neuen Jahr geliefert wird? Wurde in den Verträgen mit GSK kein Liefertermin vereinbart?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolfgang Mücke