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Abstimmungszeit beendet
Autor Harald Moritz am 13. Juli 2009
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Wirtschaft

Der Staat soll sich raushalten.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, liebe Politiker,

Permanent, seit langem ist aus "Politikkreisen" zu hören das sich die Politik aus der Wirtschaft heraushalten soll weil sie mit den Privat und Aktionärsinvestoren in Sachen Wirtschaft weniger Kompedenz erweist. Dies wird aus ihren Kreisen sändig bejart.
Die Bundesregierung ist ein "Wirtschaftsunternehmen" die genau wie mit der Privatwitschaft das gleiche Prinzip teilt, die Ausgaben dürfen nicht höher sein als die Einnahmen.
Viel leichter noch, im "Kapitalprivatmarkt" muß ein Plus herauskommen in der Politik reicht ein plus=minus. In jeden Privathaushalt gilt das Gleiche.
Dies bedeutet das ein Staat der NICHT in der Lage ist staatliche Monopolgesellschaften (wie Post,Bahn, Energie, Wasser, und Vesorgungswitschaft usw.) nur (+/-) zu verwalten absolut nicht tauglich ist das Geldvermögen von über 80 Millionen Bürger zu verwalten und einigermaßen gerecht zu verteilen.
Der Staat muß in diesen Monopolbranchen der größte Arbeitgeber bleiben. Statt Gewinne könnte man dann Changsenlose beschäftigen ohne diese gleich dann zu verbeamten oder als 1€ Leibeigener zu diskriminireren.
Zu Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs habe ich in der Schule noch gelernt das Monopole niemals in private Hände kommen dürfen!

FRAGEN:
1) Warum interessiert es die Regierung nicht Gewinnmonopole zu behalten und diese sozial einzusetzen? Wenn es damit keine Gewinne zu erzielen wären wüde sich kein Investor und keine Börse dafür interessieren.

2)Warum wird mit Gewalt versucht die letzten wirtschaftlichen Einnahmequellen und Handlungsfähigkeit des Staates zu verscherbeln?

3)Mit welchem Recht verkaufen sie Volkseigentum (Kraftwerke, Bahngrundstücke u.v.m.)das von den Steuerzahlern und Nutzern seit Jahrzehnten bezahlt wurde ohne diese zu fragen, z.B in einer Volksabstimmung?

4)Was denken sie über die große Möglichkeit des Staates als noch Arbeitgeber für Beschäftigung in diesen Bereichen zu sorgen.

Anmerkung:
Ein Verkauf ohne Volksabstimmung bedeutet für mich eine Art Enteignug.
Die Aussage, die Privatwirtschaft kann es besser, bedeutet für mich eine Art Kapitulation der Politik
Sollten sie die Fragen pauschal mit mehr Steuereinnahmen begründen muß ich leider an ihrer Handlungsfähigkeit zweifeln.

m.f.G ..ein christlich sozial denkender Volksbürger