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Abstimmungszeit beendet
Autor Werner Buhne am 17. November 2016
3204 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

'Die GLOBALISIERUNG' und ihre Fans.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
'Die Globalisierung', das sei der Fortschritt, beinah' Selbstverwirklichung des Guten -- zumindest aber - Sie erinnern sich sicherlich an diese marxistische Denk-Doktrin - ein historisch notwendiger Prozess. --- So wird es mit Glaubenseifer vertreten, auch wohl im Forum hier.

Doch was denn nun heißt überhaupt: "Globalisierung"? - Ich denke, die Erde war immer schon ein Globus (so wie 'Europa' ein Erdteil ist), noch globaler wird sie nun nicht. Was ist denn dann das Subjekt dieser 'Globalisierung'?? -- Mit diesem Wort gemeint war doch nur ein grenzenlos die ganze Erde erfassender Zugriff durch die hinreichend potenten Teile der profitwirtschaftlichen Ökonomie. - 'Globalisierung' ist nichts anderes also als das Synonym für "Grenzenloser Profit".

Jedoch wieviel Begeisterung findet sich bei gutwollenden Wertorientierten, und hingerissene Faszination! - Jetzt werde die Menschheit zueinanderkommen in Eintracht und Vernunft. Als ob etwa die profitträchtigen Technologien neuer globaler Kommunikation die menschliche Erkenntnis voneinander etwa nachhaltig erweitern würden - anstatt globale Stereotypien zu generieren, mit hunderten von angeblichen " Freunden", die bald gar nicht mehr wissen, was Freundschaft eigentlich ist ... ...

Rudi Dutschke sagte damals: "... reagieren wie Lurche auf die Signale der Mächtigen." Doch ich denke hier: ... wie Fische schnappen sie den Köder des Anglers, hochgezogen fühlen sie sich erhoben und zappeln freudig über dem Wasser - vergessend die Lebensbedingungen ihrer eigenen Natur.

[Frage:] Sehen Sie in der "Globalisierung" etwas anderes als eine rücksichtslose unbegrenzte wirtschaftliche Expansion?

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Werner Buhne
    am 17. November 2016
    1.

    Dieses ist eigentlich an Stelle einer Antwort auf Kommentar Nr. 8 zu meinem Beitrag: "TRUMP ... ... Globalisierung". vom 10. 11. Aber eigentlich reicht der (250-Worte-)Spielraum hierfür gar nicht aus.

  2. Autor Fjodor Kuxenko
    am 24. November 2016
    2.

    Die Globalisierung, als objektive Entwicklung, lässt sich nicht patentieren. Globalisierung ist für alle da. Die Natur hat den Menschen erschaffen. Bedingt durch die natürliche Umgebung, unterscheiden sich die Menschen äußerlich. Geistig besitzen alle Menschen die gleichen Voraussetzungen. Nur Erziehung und Bildung verändern deren Wesen, ob die Menschen mehr instinktiv oder überlegend, oder durch Beides sich verhalten und handeln. Durch ihren Geist haben die Menschen viele Gottheiten erfunden und mehrere Glaubenskulturen entwickelt und benutzen diese auch.
    Erkenntnisse durch die Globalisierung helfen allen Menschen den weltlichen Sachverhalt zu begreifen. Und der „Grenzenlose Profit“ ist nur das subjektive Ergebnis der pfiffigen Nutznießer der Globalisierung. Digitale Kommunikationsmittel, Facebook, Google, u.s.w. sind nur technische Plattformen für die Globalisierung. Unsere Aufgabe als Menschen ist es, die Globalisierung mit positiven Inhalten und Handlungen auszufüllen.
    Die EU ist, vielleicht, ein partieller Modellversuch für die Globalisierung. Die ganze Welt kann ohne Grenzen existieren.
    Werte sind durch friedliche Zusammenarbeit zu schaffen und die Ressourcen für Waffenproduktion, –verkauf und –anwendung sind nicht nutzlos zu verschleudern. Sogar Atomsprengsätze, sagen die Wissenschaftler, können für die Bekämpfung von geologischen Naturkatastrophen und Gefahren aus dem Weltall, z.B. für die Zerstörung von gefährlichen Asteroiden, nützlich sein.
    Die Globalisierung, als neues Zeitalter, sollte positiv gestaltet und genutzt werden und nicht durch kriminelle Energie der Menschen verunglimpft und missbraucht werden, sonst kann dadurch die Entwicklung der Menschheit verzögert werden oder ganz verloren gehen.
    MfG

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