Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor M. Kleinsorge am 10. Februar 2017
2085 Leser · 0 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Ferienvermietung in Urlaubsorten

Sehr geehrte Frau Merkel, gibt es bald eine Entscheidung des Bundestages zur Fewo Vermietung in Urlaubsorten? Die Bürgerschaft Rostocks will vorzeitig eigene Entscheidungen treffen, obwohl ein bekannter Beschluss von der Bundesregierung noch aus steht. Zur Sache: Warnemünde ist ein Urlaubsort auf 2 Kilometern mit 180 Kreuzliner Anläufen und 2-3 Millionen Tagesgästen pro Saison, sowie lediglich 25 Prozent Fewos. Die sollen jetzt weg - innerhalb von 2 Jahren, weil Rostock Wohnraum für neue Einwohner benötigt und zwar bis Anfang 2020. Pyrotechnik und Veranstaltungen für Urlauber steigen kontinuierlich. Ursprünglich sollten die Fewos vor 2011 Bestandsschutz erhalten. Bis auf einige, wenige Privilegierte in 1a Lagen, sollen die anderen zur Dauermiete oder zum Verkauf gezwungen werden. Zwangsenteignung wie zu DDR Zeiten?? Des weiteren sind Leute betroffen, die schon lange vor diesem Beschluss vermietet haben, ihre Rente oder das Einkommen aufbessern müssen! Wenn dieser Beschluss der Lokalpolitik rechtskräftig wird, werden einige zum Sozialfall. Die Vermietung war vor dem zweifelhaften Greifswalder Urteil über 20 Jahre völlig legal, weil die Hansestadt Millionen von Kurabgaben kassiert hat. Da hat niemand nach einer Genehmigung gefragt, außer die Hausverwaltungen der Eigentümergemeinschaften. Die gesamte Region lebt von länger bleibenden Urlaubern. Die aufgerufenen Fristen , bis 2020 sind unzumutbar und auch die Juristen haben davor gewarnt. Wir warten dringend auf eine Entscheidung des Bundestages, die eine Urlaubsvermietung in "Wohngebieten" der überdurchschnittlich belebten Urlaubsorte definiert und dabei finanziell Benachteiligte berücksichtigt. Eigentlich sollte man Wohnraum im angrenzenden Stadtgebiet schaffen und nicht in einem Urlaubsort mit erhöhtem Lärmpegel. Mit besten Grüßen, M.Kleinsorge