Beantwortet
Autor Walter Steinchen am 23. Oktober 2008
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Wirtschaft

Frankreich macht es vor!

Sehr geehrte Fr. Kanzlerin,

Gerade lese Ich den News dass Frankreich eine Milliardenprogramm in die flächendeckende schnelle Internetversorgung des Landes steckt.
Wie wichtig das Inet für aktuelle und künftige Belange ist Bedarf vermutlich keiner Erklärung mehr.

Die Schaffung der Möglichkeit durch schnelle Inet Zugänge auch auf dem Land würde in weiten Bereichen die Möglichekeit von Homeoffice Arbeitsplätze eröffnen, dies hätte eigentlich nur positive Aspekte:

- Strukturförderung in allen ländlichen Gebieten
- Ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz
- Beitrag um den Spritverbrauch zu Senken da gerade Bewohner
des ländlichen Raums oft weit Fahren müssen.
- usw.

Ich würde eine Initiative sehr Begrüssen die dieses Problem angeht sowie die Franzosen das tun ! 35 euro für einen schnellen Inet Zugang ist OK.

Warum gibt es nicht auch von der Regierung in Deutschland das Bemühen, Internet endlich flächendeckend einzuführen, bzw. eine solche Entwicklung zu unterstützen? Wie könnte dies Ihrer Meinung nach aussehen und wäre das möglich?

Mit freundlichem Gruß
Walter Steinchen

+667

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Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 27. November 2008
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Steinchen,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Schon heute verfügen mehr als 98 Prozent der deutschen Haushalte über die Möglichkeit, einen preiswerten und schnellen Internetanschlusses zu bekommen.

Ein wesentlicher Grund für diese erfreuliche Entwicklung ist in der hohen Markt- und Wettbewerbsdynamik des Breitbandmarktes zu sehen. Die Bundesregierung schafft die Rahmenbedingungen, damit diese wichtige Infrastruktur überall in Deutschland, für jedes Unternehmen und jeden privaten Nutzer zur Verfügung steht. So hat sich die Bundeskanzlerin auf dem Dritten Nationalen IT-Gipfel am 20. November 2008 in Darmstadt dafür eingesetzt, den Ausbau des Breitbandnetzes für einen superschnellen Internetanschluss zügig voranzutreiben. Ziel ist es, dass in drei bis vier Jahren jeder Haushalt in Deutschland diese Möglichkeit haben wird.

Zur Zeit können rund 600 Gemeinden in Deutschland Ihren Bürgern keinen Breitbandanschluss bieten. Es handelt sich dabei meistens um dünn besiedelte ländliche Gebiete, die für die Breitbandanbieter unrentabel sind. Auch Gemeinden mit besonders ungünstigen örtlichen Bedingungen sind betroffen. Für diese stellen die Bundesregierung und die betroffenen Bundesländer entsprechende Fördermittel bereit.

Mit Hilfe dieser Förderung werden Investitionskosten in den Breitbandzugang bezuschusst, etwa die Verlegung oder Verbesserung der erforderlichen Einrichtungen bis hin zu den Verteilern.

Alle Maßnahmen sind gebündelt unter dem Link www.zukunft-breitband.de dargestellt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung