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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Peter Geppert am 15. Januar 2016
2239 Leser · 2 Kommentare

Innenpolitik

Innere Sicherheit

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!

Die von mir nachfolgenden Feststellungen sind das Ergebnis von Gesprächen mit breiten Teilen unserer Bevölkerung (mittlerer bis hoher Bildungsabschluss!). Es ist schlichte Augenwischerei, dass die Mehrheit Ihres Volkes hinter Ihrer Asyl-und Sicherheitspolitik steht. Nicht die Medien, sondern meine Mitbürger und deren Erfahrungen, eine an ihre Grenzen gestoßene Polizei, überforderte und teils mundtot gemachte Personalbetreuer von Flüchtlingen und die eskalierende Gewalt zwischen Links-und Rechtsextremen geben uns ein offenes und erschreckendes Spiegelbild über die Lage der inneren Sicherheit: Wir befinden uns am Anfang eines Bürgerkrieges, der auf Dauer die Gesellschaft und die Wirtschaft schwächen wird, was einige Staaten wohlwollend zur Kenntnis nehmen werden.
Sehr geehrte Frau Merkel, zu Ihrem Amtsantritt sind Sie auf das Deutsche Grundgesetz eingeschworen worden und haben zusätzlich bekräftigt, Deutschland dienen zu wollen. Dieses Vorhaben sehe ich durch Ihre planlose Asylpolitik, der sturen Absage an einer Obergrenze und dem mangelnden Integrationswillen Einiger konterkariert.
Bitte denken Sie daran, dass Sie und Ihre Regierung in der Exekutive sind-es reicht nicht zu fordern, sondern konstruktiv zu gestalten. Und zwar eine Politik, die sich an den Maßgaben der Bürger richtet, die hier wohnen, Steuern zahlen und Ihre Kinder in Freiheit, Liebe und Bildung aufwachsen sehen wollen.
Nun meine Frage: Verstehen Sie unter Integration, dass ich mich den Gepflogenheiten und der Religion eines Asylbewerbers unterzuordnen habe oder soll ich aus dessen Erfahrungen lernen, was Selbstbewaffnung, Frauendiskriminierung oder Aggressionsbereitschaft betrifft?
Auf eine Antwort in Form konkreter politischer Umsetzung würde sich nicht nur ich freuen.

Mit freundlichem Gruß!

Peter Geppert

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Mark Hoffmann
    am 16. Januar 2016
    1.

    Schönen guten Morgen Herr Geppert,

    ich stimme soweit Ihrem Schreiben zu. Wir müssen jedoch auch bedenken, dass die Frau Bundeskanzlerin hier keine 1-Mann(Frau)-Politik betreibt. Es ist derzeit einfach auch die Planlosigkeit und Unstimmigkeit der Fraktionen im Bundestag und teilweise in der Bundesregierung die ein klares Vorgehen erschweren.

    Auch wenn es einem manchmal nicht ganz klar ist; die Frau Bundeskanzlerin ist auch nur Mensch und versucht nicht nur Ihren Eid, Nein auch versucht Sie jene Menschen mit einzubeziehen die auch in der Bundesregierung/im Bundestag vertreten sind. Das ist einer Seits etwas gutes aber halt auch etwas "schlechtes" da dies die Handlungsfähigkeit der Regierung verlangsamt.
    Laut Medien und auch meiner Einschätzung hat sich aber bereits vieles getan, auch wenn seit Monaten nur noch negatives in der Presse zu lesen ist. (Liest sich halt besser; aka. die Leute wollen eher schlechteres hören.)

    Ich wünsche Ihrem Schreiben einen guten Weg und erhoffe mir, dass sich in Zukunft etwas ändern wird. Als baldiger Diener des Staates (so hoffe ich doch.) werde auch ich bald mit derartigen Problemen klar betroffenen und würde mir nut wünschen, dass dies bis dahin auf weiteres "gelöst" ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Mark H.

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