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Abstimmungszeit beendet
Autor ingo ritsch am 11. Mai 2012
4996 Leser · 2 Kommentare

Außenpolitik

Kinder hungern in Griechenland

soeben hörte ich, dass kinder in griechenland hungern - im kindergarten nicht abgeholt werden -.
ich bin überzeugt, dass sie zum wohl der europäischen bevölkerung ihre entscheidungen treffen wollen.

meine frage an sie;
mit welcher begründung, helfen sie den banken, bzw. dem großfinanzkapitalisten, mit der angenommenen meinung, dadurch der europäischen bevölkerung zu helfen. wo doch sehr viele fachleute - nicht politiker und so manche "finanzstrategen" - seit jahren warnen, den eingeschlagenen und ulimativ geforderten weg des "kaputtsparens" - sprich hungern der bevölkerung mit den kindern - um unter allen umständen nur wenigen (großfinanzkapitalisten), und nicht wie allgemein verkündet den "kleinen sparern" (bankkunden) das ersparte zu sichern.

sicher ist - so meine annahme sowie die von vielen fachleuten - dass die garantiezahlungen der eu-länder, im fall von griechenland und vielleicht auch folgend der anderen länder, nicht die banken tragen werden sondern die bevölkerung der länder welchen man erklärt, ihre ersparnisse damit zu garantieren.

ich bitte sie aufrichtig, ohne ihre unzweifelhaft ehrlichen absichten in frage zu stellen, ihre strategie zu überdenken und weitere berater zu rate zuziehen. hier denke ich vorallem an sozialspezialisten und menschen welche ein gesamtbild unseres "lebensraum" haben, um vor allem a l l e n Menschen ein lebenswertes leben in der EU zu bietet.

ich wünsche ihnen viel erfolg bei ihrem streben nach einer lebenswerten EU für a l l e menschen

es grüßt sie aus dem wunderschönem tirol
ingo ritsch

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Martin Kröber
    am 18. Mai 2012
    1.

    Sehr geehrter Herr Ritsch,
    sie sind neben den Frankfurter und mir einer der wenigen,die den Untergang des Kapitalismus wohl oder übel erkennen,bzw dass das >>Sparen<< der Politiker rein gar nichts bring.Wieso?Ohne Geld kein Finanzieren in (über-)lebenswichtigen Projekten und auch kein Einkommen,weil niemand mehr lebt,der zahlt.Also frag ich mich auch,wieso sparen nur die Armen und nicht die Reichen für ihr Land?

  2. Autor Thomas Schüller
    am 23. Mai 2012
    2.

    Sehr geehrter Herr Kröber!

    Ihre Frage finde ich leicht zu beantworten:

    Die Armen haben kein Geld und keine Macht, um die Politik zu bestechen. Deswegen werden die meisten politischen Entscheidungen gegen bzw. auf Kosten der Armen getroffen.

    Ein Beispiel:

    SPD und CDU lassen ihre hoch (=über)bezahlten Abgeordnete monatelang streiten, dann wird der Regelsatz von H4 um lächerliche 5 Euro pro Nase und Monat "auf"gestockt, ein Betrag, den die Inflation schon in den Jahren davor aufgefressen hat.

    Der Berg kreißt und gebiert ein Mäuschen!

    Wenn es um die eigenen Diät geht, dann schaffen es die gleichen Herren und Damen einvernehmlich und ganz schnell eine Erhöhung um 299 Euro pro Monat (= das 60 fache der benannten lächerlich geringen 5 Euro für die menschen mit H 4) durch zu winken. Und gleich eine genausohohe Erhöhung schon mal vorweg für 2013 zu beschließen(wann die nächste Erhöhung des Bedarfregelsatzes nach H 4 ansteht - ob in 5 oder 10 jahren- steht in den Sternen, fest stehen dürfte nur, dass dann diese "Rthöhung" wieder nur verschwindend gering sein wird).

    Gäbe es ein Schmerzensgeld für eine solch unsoziale und null nachhaltige Politik wären wir alle Milliardäre!

    Ich schäme mich fremd ein Deutscher zu sein.

    Viele Grüße, Thomas Schüller

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