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Autor Nicole Richen am 11. Juni 2012
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Soziales

Mutter und Erzieherin

Sehr geehrte Frau Kanzlerin,
zuerst möchte ich erläutern warum ich schreibe.
In den Medien wird das Betreuungsgeld zur Zeit ja stark publik gemacht.
Die Rolle der Frau als Mutter und Hausfrau wird dann oft negativ bewertet.
Ich selber bin Mutter eines chronisch Kranken Kindes und bin daher oft gewungen zu Hause zu bleiben trotzdem muss ich einem Vollzeitjob nachgehen um meine Familie zu versorgen.(Das Jobcenter wäre keine große Hilfe denn abgewertet werden Familien die Hilfe benötigen auch schon ohne aufs Amt zu gehen durch o.g. Medien und die Politiker die diesen "Futter" geben. )
Die 150 Euro im Monat die ich bekommen würde wenn ich zu Hause bliebe können da auch nicht viel helfen dann sie sind kein Monatsgehalt.
Wem also dienen die 150 Euro Betreuungsgeld?
(Ich persönlich finde, dass jede Mutter halbtags arbeiten gehen sollte und dabei das Gehalt von vor der Geburt bekommt bis das Kind 12 Jahre alt ist. In einem Sozialstaat sollte das doch durchaus möglich sein.)
Ich glaube das dieses Betreuungsgeld eingeführt wird, um die Kindergärten zu entlasten denn es ist nicht möglich bis 2013 genügend FACHPERSONAL auszubilden um für jedes Kind einen Kitaplatz zu gewährleisten.
Zum Thema Fachpersonal kann ich nur sagen das auch hier der Job des Erziehers runtergestuft wird.
Ich habe 5 Jahre Ausbildung zur Erzieherin und Sozialassistentin gemacht um jetzt mit ansehen zu müssen wie viele Menschen ohne adäquate Ausbildung (durch Weiterbildung) den selben Job machen wie ich .Das ist um ehrlich zu sein sehr deprimierend. Wie rechtfertigen sie diesen Missstand?

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