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Autor karl köstner am 09. Oktober 2007
6988 Leser · 72 Stimmen (-16 / +56) · 7 Kommentare

Soziales

renten in deutschland

sehr geehrte bundeskanzlerin

ich wundere mich denn in der bananenrepublik hat man jahrelang keine rentenerhöhung und dann in diesem jahr diese lächerliche.

schauen sie doch mal auf das kleine österreich mit 7 mio einwohnern.
dort hat man es heuer mit einer erhöhung von 1,6% geschafft.

ist es nicht traurig hier in deutschland werden immer großartige reden gehalten und was wird für die leute welche über 40 jahre brav gearbeitet haben und die maximalen abgaben geleistet haben getan ?? null
und dies nennt sich einen sozialen staat ??? traurig aber wahr !!!

ein etwas verärgerter österreicher welcher seit 1955 zum wohlergehen dieser republik beigetragen hat und nun eine lächeriche rente erhält.

aber bei dem berliner wasserkopf wird selbst bestimmt was man für nahezu nicht tun erhält.

+40

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Kommentare (7)Schließen

  1. Autor Jürgen Hartwig-Hoffmann
    am 21. Oktober 2007
    1.

    Ihr könnt immer nur nörgeln!In anderen Staaten müssen Menschen elendig verhungern und Ihr streitet hier um ein paar Euros mehr oder wenig!Ihr solltet euch was schähmen.Verhungert ist in Deutschland noch keiner.

  2. Autor Gert Flegelskamp
    Kommentar zu Kommentar 1 am 29. Oktober 2007
    2.

    Doch, in Deutschland sind bereits drei Todesfälle durch Verhungern verzeichnet, allerdings als Folge von Hart IV. Hinzu kommen mehrere Fälle von Suizid. Rentner sind noch nicht verhungert, wohl aber in Altenheimen an an mangelnder Pfelge und durch Austrocknung krepiert, denn gestorben wäre der falsche Ausdruck.
    Es war ein CDU-Kanzler, der im Umlagekonzept von Schreiber und Höpfner wichtige Passagen (unter anderem den Hinweis auf die Demographie) ignoriert hat. Es war ein CDU Arbeitsminister, der die Rentner in trügerische Sicherheit mit dem Ausspruch "Die Rente ist sicher" gewiegt hat.
    Es war dann eine SPD/Grünen Regierung, die den Rentnern mit dem Nachhaltigkeitsgesetz, der Gesundheitsreform und der Anbindung an die (seit Jahren rückläufige) Nettolohnbindung eine Menge zusätzliche Abgaben plus Nullrunden aufgebrummt hat. Herr Hoffmann sollte einmal überlegen, ob ein reiches Land wie Deutschland erst den Staatus von Drittweltländern bekommen muss oder nicht eher die Aufgabe hat, Drittweltländer aus der Armut zu befreien. Das wäre ohne Kosten für Entwicklungshilfe möglich, würde man den multinationalen Konzernen Schranken setzen, die der Ausbeutung durch diese Konzerne ein Ende setzen.

  3. Autor Sabine Schwenk
    Kommentar zu Kommentar 1 am 30. Oktober 2007
    3.

    Ich bitte Sie, es sind schon einige dank Hartz IV verhungert und das in Deutschland. Wo leben Sie eigentlich?
    Dass Menschen in anderen Ländern verhungern, liegt einzig und allein in den Händen der jeweiligen Regierung, denn sie geben das Geld nicht ans Volk weiter. Sie behalten es selbst damit deren Bäuche voll sind. Was glauben Sie wie viel Geld man in die dritte Welt gepumpt hat, es kommt nur nicht dort an wo es hin soll.
    Sie sollten sich schämen, denn in einem reichen Land wie Deutschland verhungern Menschen. Haben Sie sich schon mal gefragt warum? Wie weltfremd muss man sein wenn man so etwas schreibt wie Sie.

  4. Autor Dirk G.
    Kommentar zu Kommentar 1 am 01. November 2007
    4.

    Hallo Jürgen , die Realität auch für Dich hier in Auszügen:
    Die durch die Mehrheit der Abgeordneten im deutschen Bundestag beschlossenen und seit August 2006 in Kraft getretenen Verschärfungen von Hartz IV zeigen nun ihre ersten Auswirkungen: Durch die hundertprozentige Leistungskürzung wird nun der Tod durch Verhungern in Deutschland in Kauf genommen. Die Opfer werden zu Tätern gemacht und die Meinung Münteferings: "Wer nicht arbeitet, braucht auch nichts zu essen" wird nun konsequent durch die Hartz IV Behörden in die Tat umgesetzt! Wäre der junge Mann in Speyer nicht verhungert, wäre er in ein paar Wochen sicherlich zusammen mit seiner Mutter obdachlos geworden.

    Die Leistungen werden heutzutage ohne jegliche Prüfung des Einzelfalles gestrichen. Der Tod des Mannes hätte verhindert werden können, wenn das Opfer wie bis vor der Einführung von Hartz IV weiterhin vom Sozialamt betreut worden wäre. Doch nach den aktuellen Hartz-Gesetzen galt der depressive und lernbehinderte Mann als "arbeitsfähig" und hatte Anspruch auf ALG II. Bedingt durch seine Krankheit kam er offensichtlich den Einladungen seines Fallmanagers nicht nach und schlug aufgrund seiner Beeinträchtigungen auch Jobangebote aus. Dieses Verhalten eines kranken Menschen reicht den deutschen Behörden nun aus um unmenschlich und asozial darauf zu reagieren, indem sie einem Bürger die Leistungen versagen und ihn sterben zu lassen.

  5. Autor Gerd Salewski
    am 06. November 2007
    5.

    Sicherlich kann man das Eine nicht mit dem Anderen vergleichen. Wir sehen unser Land und unsere Unterschiede und das reicht voll und ganz.
    Es lebe der EGO und sein Umfeld. Wie hat man früher oft so zum Spaß gesagt: „Hättest Du auch was gescheites gelernt“! Oder: “Die erste Million ist die schwerste, die anderen kommen von ganz allein“! Unsere Zuwendungen an Drittländer kann man natürlich auch wieder von verschiedenen Gesichtspunkten sehen und in gewisser Weise hat Sabine Schwenk auch Recht, aber nicht generell. Meiner Meinung nach, muss in unserem Land wirklich keiner verhungern, denn es gibt genügend Institutionen die bereit sind zu helfen( Kirchen, Soziale Einrichtungen). Nur haben ALGII Empfänger auch einmal anders gelebt und ein entsprechendes Umfeld wahrgenommen. Diese plötzliche und gravierende Lebensumstellung geht einem ganz schön an die Psyche. Besonders wenn man innerhalb kurzer Zeit alles verliert und aufgeben muss. Nicht jeder Mensch ist gleich und steckt diese Schamgrenze einfach weg (Grüne Tafel) und das führt in die totale Armut oder zum Hungertod. Es ist sicherlich nicht aufrichtend, wenn man in einem Arbeitslosenzentrum nur noch die Probleme der Anderen miterlebt. Man kann es manchmal nicht mehr hören und muss sich total umstellen. Bevor jemand verhungert sammelt er halt Pfandflaschen und Dosen, denn es gibt zum Glück noch genügend Jugendliche die im Wohlstand groß geworden sind und diese wegwerfen. Geht man mit offenen Augen durch die Straßen sieht man wie diese immer mehr werden. Doch ist es traurig, dass es soweit gekommen ist.

  6. Autor Michael Maurer
    am 09. November 2007
    6.

    Hallo
    Ich muss sagen ich werde sehr traurig wenn ich so einige Kommentare lese. Traurig weil es an Solidarität mangelt. Traurig weil uns, als Hartz IV-Opfern, von Nichtbetroffenen die Solidarität versagt wird.
    Ich glaube das es in der Natur des Menschen liegt, die Dinge nur durch die eigene Brille zu sehen. Ich war vor einigen Jahre ganz genau so. Ich hatte Arbeit, leitete einen Handwerksbetrieb mit 10 Mitarbeitern. Damals interessierten mich die Nöte der Sozialhilfeempfänger nicht im geringsten. Ich hatte andere, namlich meine eigenen, Probleme. Ich könnte mir gut vorstellen das es Frau Schwenk und Herrn Hartwig-Hoffmann ähnlich geht. Es mangelt uns an Solidarität. Und ich denke Solidarität fängt im nächsten Umkreis an, bei sich selbst und bei den Menschen mit denen man zusammenlebt. Wenn es dort schon keine Solidarität gibt, wie soll dann eine Solidarität mit den Menschen in den Entwicklungsländern entstehen.

  7. Autor Petra Lippmann
    am 17. Mai 2016
    7.

    In Österreich zahlen ALLE in die Rentenkasse ein, ohne Ausnahme. Dort funktioniert das System und die Renten sind weitaus höher, als die Almosen, die man hierzulande bekommt. Daran sollten wir uns orientieren.

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