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Abstimmungszeit beendet
Autor Wolf Hohwald am 24. April 2018
208 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Wo sind die roten Linien?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!

Antisemitismus gibt es nicht nur unter Migranten, das hämmern uns die Politiker ein, die mit der Flüchtlingskrise den verstärkten Antisemitismus ins Land geholt haben. Allein der Flüchtlingszustrom führte zu diesen Exzessen. Sie Frau Merkel stehen in der Verantwortung.

"Du Jude" ist auf deutschen Schulhöfen gängiges Schimpfwort. Vor einem Jahr wird an einer Schule in Berlin-Friedenau ein Junge, 14 Jahre alt, beleidigt und bedroht, über Monate, am Ende gewürgt und geschlagen.
An einer Bushaltestelle richten ältere Schüler eine Pistole auf ihn und drücken ab, ein Spielzeug zwar, aber täuschend echt. Weil er Jude ist. Die Täter sind keine Neonazis, sondern Kinder türkischer und arabischer Eltern. Traumatisiert und deprimiert wechselt der Junge die Schule.
Eine Schülerin mit arabischen Wurzeln: "Hitler war ein guter Mann, denn er hat die Juden getötet."
An einer Schule in Tempelhof wird eine Grundschülerin mehrmals beschimpft, weil sie "nicht an Allah glaubt"; sie wurde gar mit dem Tod bedroht.

Die Erziehung im Elternhaus ist für die Kinder prägend. Einen Antisemitismusbeauftragten zu etablieren, der feststellt und dokumentiert, bringt doch keine Veränderung im moslimischen Elternhaus. Warum Frau Merkel schauen Sie und Ihre Regierung weg, bleiben still und ungerührt? Warum sagen Sie nicht mit aller Deutlichkeit, dass das Konsequenzen für die Familien haben werden? Unsere humanen Gesetze lassen den Judenhassern doch breiten Spielraum. Wann werden Sie aktiv?

Mit freundlichen Grüßen

Wolf Hohwald

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Karin Kampmann
    am 24. April 2018
    1.

    Frau Merkel und Co. wollen einfach nicht wahrhaben, dass ihre "humane" Politik eine neue "Qualität" im Zusammenleben in Deutschland gebracht hat.
    Die starke öffentliche Bedrohung von Juden durch Muslime in unserem Land muss wieder dahingehend abgeschwächt werden, dass es ja auch vorher schon antisemitische Äußerungen gegeben hat...
    Gerade Muslime leben hier oft nicht nach dem Motto:"Leben und leben lassen" - Fordern Rechte im Namen Ihrer Religion, die sie anderen nicht zugestehen und müssten Konsequenzen spüren.
    Ich habe vor der letzten Nordrhein-Westfalenwahl am SPD- und am CDU Stand gefragt,ob auch rassistische Äußerungen gegen Deutsche ohne Migrationshintergrund ein Thema wäre - ich habe keine Antwort bekommen.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung und im Bekanntenkreis, dass schon der Hinweis nach Ruhzeiten-, Flurdienst- oder Parkplatzregelung in muslimisch geprägten Stadtteilen zu "Nazi" führen kann - von Schlampe, Hure usw. ganz zu schweigen. Letzeres sind wir deutschen Frauen ohne Kopftuch auch für viele Neuankömmlinge"aus einem anderen Kulturkreis".

  2. Autor ines schreiber
    Kommentar zu Kommentar 1 am 25. April 2018
    2.

    Ich kann hier nur zustimmen !
    Genau so und auch schlimmer sieht die Realität aus !
    Und das auch schon vor 30 Jahren !

  3. Autor Trudchen Küchler
    Kommentar zu Kommentar 1 am 26. April 2018
    3.

    Ja, davon kann ich auch ein Lied singen.
    Die AfD hatte einen Antrag gestellt, wonach eine Gesetzeslücke des § 130 StGB (Drucksache 21/6733) geschlossen werden sollte.
    Kommentar dazu:
    Das ehemalige Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds Hamburg Malik Karabulut beschimpfte die Deutschen unter anderem als „Köterrasse“. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat heute eine Anzeige wegen Volksverhetzung und Beleidigung zurückgewiesen. Die Aussage bleibt damit straffrei und ist erlaubt. Karabulut ärgerte sich Ende 2016 über eine Resolution des Bundestags, die den Völkermord an den Armeniern als Genozid einstufte. Er schrieb: „Diese Schlampe mit dem Namen Deutschland hat uns den Krieg erklärt – und wir schweigen immer noch. Ab jetzt könnt ihr was erleben.“

    Die Staatsanwaltschaft begründete die Entscheidung damit, dass die Deutschen nicht als besondere Gruppe erkennbar seien. Denn bei den Deutschen handele es sich um die Bevölkerungsmehrheit und nicht um einen Teil der Bevölkerung. Als Kollektiv seien die Deutschen überhaupt nicht beleidigungsfähig.
    Dazu der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Alexander Wolf: „Das Urteil ist skandalös, aber war leider auch absehbar. Der AfD-Antrag sollte genau dafür die Grundlage schaffen, dass auch Volksverhetzung gegen Deutsche bestraft wird – was allerdings von vielen Staatsanwälten und Gerichten anders gesehen wird. Daher war und ist eine Klarstellung nötig. Aber leider lehnten alle anderen Parteien den Antrag ab.
    Inländerfeindliche Diffamierungen müssen endlich auch als Volksverhetzung bestraft werden. Denn Volksverhetzung ist keine Einbahnstraße und darf sich nicht auf bestimmte privilegierte Gruppen beschränken. Das Argument, dass die Deutschen nicht beleidigungsfähig sind, weil diese die übergroße Mehrheit seien, entspricht längst nicht mehr der Lebenswirklichkeit. Viele deutsche Kinder und Jugendliche leiden täglich unter einer inländerfeindlichen Stimmung an den Schulen. Dort sind die Deutschen häufig schon in der Minderheit, einige Schulen in Hamburg haben einen Ausländeranteil von über 90 Prozent.
    Für die AfD-Fraktion besteht nach wie vor Handlungsbedarf:

  4. Autor Christian Adrion
    am 27. April 2018
    4.

    Der größte Antisemitismus steht links in diesem Land. Rufen sie doch schon wieder ganz offen kauft keine israelischen Produkte. Wir sind wieder dort wo wir schon enmal waren Dank (Undank) linker Politik.

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