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Autor Sebastian Waalt am 26. Mai 2010
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Gesellschaft und Soziales

Widerspruch gegen Streetview ist ein Widerspruch

Sehr geehrter Herr Lewe,

finden Sie die Reaktion der Bürger auf einen Dienst wie Google-Streetview nicht auch ein wenig übertrieben?

Streng genommen müsste doch dann ein jeder Bürger auch Einspruch erheben, dass er in Reiseführern oder dgl. auftaucht. Ich meine wie kann einerseits der Widerspruch der Bürger hinsichtlich Google unterstützt werden, andererseits aber ein Angebot wie Webcams in der Stadt Münster (http://www.muenster.de/stadt/medien/webcams.html) unangefochten bestehen?

Nicht dass ich das unbedingt schlecht finden würde. Aber in welchem Verhältnis sehen Sie dies zum Protest gegen Google-Streetview?

Müssten Sie nicht streng genommen auch für die Münster Web-Cams ein Widerspruchsformular anbieten? Würde nicht gerade einer schönen Stadt wie Münster eine Ablichtung bei Google-Streetview besonders gut stehen?

Ich meine was man auf den Aufnahmen sieht ist doch ohnehin öffentlich. Ob ich mich jetzt persönlich auf den öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen der Stadt aufhalte oder über Google einsehe. Was macht das für einen Unterschied?

Mfg,
Sebastian Waalt

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