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Autor René Achterberg am 24. Februar 2012
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Schule

Entspannung als Unterrichtsfach

Sehr geehrte Frau Ministerin,

Ich bin Vater zweier Kinder und lebe in Cottbus- eine wunderschöne Stadt wie ich finde.

In meiner Arbeit als Sozialpädagoge habe ich in verschiedenen Arbeitsfeldern mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass die Schule für viele "Kids" ein sehr hohes Stressrisiko beinhaltet. Dafür gibt es sicherlich eine Vielzahl von Ursachen, die es zu verändern, sehr schwierig scheint.

Nun meine Frage: Ist es in Brandenburg denkbar Entspannung als Unterrichtsfach zu integrieren? Hessen war das erste Bundesland meines Wissens nach, welches Yoga als festen Bestandteil des Stundenplans verankert hat. In Berlin gibt es ähnliche Projekte.

Meine Idee ist, die fernöstlichen Entspannungsverfahren Tai Chi Chuan in Kombination mit Qi Gong den "Kids" bzw. Lehrkräften anzubieten. Darüber hinaus bestünde die Möglichkeit die in unseren Breiten bekannteren Verfahren wie AT (Autogenes Training) oder PMR (Progressive Muskelrelaxation) nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch den Kindern und Jugendlichen näherzubringen. Ein Kennenlernen sozusagen, ein "über den Tellerand hinausblicken".

Wir müssen unseren Kindern sozusagen auch präventiv solche Dinge mit an die Hand geben, damit sie selbstbewusst, selbstbestimmend ihr Leben meistern. Wer seinen Körper kennt und sich mit seiner eigenen Körperlichkeit auseinandersetzt, ist eher in der Lage frühzeitig Warnsignale des Körpers wahrzunehmen, zu erkennen und natürlich gegenzusteuern.

Sollten Sie ähnliche Projekte in Brandenburg kennen, würde ich Sie bitten, mir diese Projekte zu benennen. Wenn Sie Interesse an o.g. Projekte haben und auch Bedarf sehen, würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Meinung dazu mitteilen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.
Beginnen Sie ihn mit einem Lächeln.

Mit besten Grüßen
René Achterberg
Cottbus

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