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Schule
Mehr auf Kinder eingehen!?
Sehr geehrte Frau Ministerin,
mit Bestürzung habe ich eine neue Studie gelesen, für die die Gesellschaft zur Förderung des internationalen Jugend- und Bildungsfernsehens insgesamt 861 Schüler befragt hat.
Es ging um die Pseudo-realen Dokumentation im deutschen Fernsehen
"Richtig dumm, echt gemein, wirklich falsch - mit Fake-Dokumentationen wie "Familien im Brennpunkt" erzielen die Privatsender sensationelle Quoten. Eine neue Studie zeigt: Die Mehrheit der jungen Zuschauer hält die frei erfundenen Fälle für real."
22 Prozent der Zuschauer zwischen 6 und 18 Jahren nehmen das Gezeigte auch so wahr. Knapp die Hälfte glaubt, hier würden echte Fälle nachgespielt; 30 Prozent sind sogar überzeugt, dass das Kamerateam die tatsächlichen Erlebnisse der gezeigten Familien dokumentiert.
Sehr viele schauten die Sendung, "weil da auch Kinder und Jugendliche ihre Meinung sagen dürfen". Etwa die Hälfte der befragten 6- bis 18-jährigen Zuschauer meinte: "Seitdem ich 'Familien im Brennpunkt' schaue, weiß ich, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt."
Natürlich muss man die Eltern zum Teil dafür verantwortlich machen, das Kinder sich diesen Blödsinn anschauen. Da diese Sendung aber Nachmittags kommen und viele Eltern um dieses Zeit noch nicht zurück sind könnte man doch in der Schule aktiv werden?
Sollte man nicht im Unterricht über solche Sendungen und ähnlichen Quatsch mit den Schülern sprechen? Im Rahmen des normalen Unterrichts?
Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.
Kommentare (4)Öffnen
am 16. Dezember 2011
1.
am 06. Januar 2012
2.
am 12. Januar 2012
3.
am 17. Januar 2012
4.
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