Sehr geehrter Herr Krüger,
Danke für Ihre Anfrage, die sich im Grunde recht einfach beantworten lässt:
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Die Lehrerinnen und Lehrer, die wir im Schuljahr 2012/13 neu einstellen, haben unterschiedliche Vorgeschichten: Ein Teil von ihnen sind im Land Brandenburg ausgebildete Lehramtsanwärter und Referendare, ein anderer Teil sind Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Bundes-ländern. Dazu kommen noch Einstellungen von bislang nur befristet beschäftigten Lehrkräften im Land Brandenburg.
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Eine befristete Einstellung einer im abgelaufenen Schuljahr bereits befristet beschäftigten Lehrkraft ist prinzipiell möglich – um etwa erkrankte Pädagoginnen und Pädagogen zu ersetzen. Sie gehören aber nicht zu den 450 geplanten Einstellungen im kommenden Schuljahr 2012/13.
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Dementsprechend handelt es sich bei der Besetzung der 450 Lehrerstellen um unbefristete Einstellungen.
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um an dieser Stelle noch mal deutlich zu machen, warum mir die Einstellung dieser 450 Lehrkräfte im Schuljahr 2012/13 so wichtig ist: Das Land Brandenburg hat aufgrund des Geburtenknicks und des damit einhergehenden Rückgangs der Schülerzahlen in den 90er Jahren in den vergangenen Jahren einen deutlichen Überhang an Lehrkräften gehabt. Einstellungen von jungen Nachwuchslehrkräften waren damit kaum möglich. Die Einstellungen zum kommenden Schuljahr 2012/13 markieren eine Wende: So viele Lehrkräfte wurden in den vergangenen 20 Jahren noch nie für ein Schuljahr neu eingestellt.
Mit der Einstellung von jungen und motivierten Nachwuchs-Lehrkräften bringen wir nicht nur frischen Wind in unsere Schulen, sondern schaffen auch eine gute Ausgangslage für den mittelfristig steigenden Bedarf an Lehrkräften im Land Brandenburg und bieten sehr gute Rahmenbedingungen für das Pilotprojekt „Inklusive Grundschule“, das ab August 2012 an 85 Grundschulen startet.
Der Ausbau inklusiver Bildungsangebote liegt mir besonders am Herzen: Ich will die Regelschulen in die Lage versetzen, künftig alle Schülerinnen und Schüler aufnehmen und bestmöglich fördern sowie unterstützen zu können – der Start der Pilotschulen ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu dieser „Schule für alle“. Dafür brauchen wir alle Lehrerinnen und Lehrer: die Älteren mit all ihrer Erfahrung und die Jüngeren mit ihren neuen Ideen.
Mit freundlichen Grüßen
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