Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Benno Pfnür am 03. Februar 2011
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Familienpolitik

Baufördermittel für Kinderreiche

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

meine Schwiegertochter hat vor 2 Monaten Drillinge zur Welt gebracht. Sie wohnen in Berlin in einer zu kleinen Wohnung und würden gerne im Mühlenbeckerland bauen. Eine drei jahre alte Tochter gibt es schon. Sie sind Freiberufler mit geringem Verdienst. Sie haben schon ein Grundstück und auch einen Bausparvertrag und so dachte ich, es gibt in diesem Fall Landesfördermittel.

Heute fragte ich bei der Landesbank Brandenburg nach und muss feststellen das die Latte so hoch hängt (es wird nur innerstädtisch gefördert), dass kindereiche Geringverdiener das Nachsehen haben.

Wie kann man sich innerstädtisch ein Grundstück leisten? Ich schreibe Ihnen das, weil meine Schwiegertochter und mein Sohn sich zur Zeit um nichts kümmern können. Sie sind Tag und Nacht mit füttern beschäftigt und arbeiten muss man auch noch.

Mit freundlichen Grüßen!
Benno Pfnür

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