Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Michael Volkmann am 17. März 2009
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Arbeitsmarkt

Finanzhilfen für kleine Unternehmen

Sehr geehrter Herr Platzeck
Ich habe seit April 2008 ein kleines Transportunternehmen.
Als Servicepartner der deutschen Post, bin ich in Schwedt/Oder tätig.
Meine Firma läuft sehr gut, aber einen großen Gewinn konnte ich noch nicht erziehlen, weil am Anfang doch mehrer Investitionen nötig waren.
(z.B. Kauf von Fahrzeugen)
Nun habe ich von den Wachstumsfinanzierungen gehört, wobei das Geld vom Land bereitgestellt wird.
Ich habe die Möglichkeit, weitere Touren als Servicepartner zuübernehmen und habe den Wachstumsfinanzierungsantrag bei meiner Hausbank gestellt, aber leider ohne Erfolg.
Warum gibt man mir nicht die Möglichkeit, meine Firma zu erweitern und gegebenenfalls auch Arbeitsplätze zu schaffen?
Von einer Firma in Hanover, habe ich extra ein Fax angefordert, wo mir die monatlichen Einnahmen zugesichert wurden, die Antwort der Bank: "Das kannn ja jeder behaupten." Zu diesem Zeitpunkt wollte ich nur 3000,00€, um für 14 Tage den Diesel für einen LKW vorzustrecken.
Die Raiffeisenbank, fragte mich, ob Sie ein Sozialamt sei.
Warum bekommen wir nicht die Chance uns zu vergrößern und somit auch unsere Bonität zu verbessern.
Der Weg in die Selbständigkeit, war für mich nicht einfach, aber mit Unterstützung meiner Frau und Familie, habe ich dann doch den Mut gefasst, den Schritt zu wagen.
Allerdings habe ichnicht damit gerechnet, dass man bei den Sparkassen in MOL keinerlei Unterstützung erhält.
Wenn ich 10000,00 € Gewinn jeden monat machen würde, bräuchte ich keine Unterstützung der Banken.
Warum erhalte ich keine finazielle Unterstützung von den Banken und Sparkassen, wenn ich schon den Weg in die Selbständigkeit gegangen bin und sogar noch Arbeitsplätze schaffen will?

Mit freundlichen Grüßen,
M. Volkmann

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