Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Antje Miesterfeld am 11. Januar 2012
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Sonstiges

Frage zur Aberkennung der Berufsausbildung

Sehr geehrter Ministerpräsident Platzeck,

Ich habe ein sehr persönliches Anliegen an Sie.

Ich war bis März 2010 als Floristin tätig. Aus gesundheitlichen Problemen musste ich meinen Beruf aufgeben.

Bei der Agentur für Arbeit wurde ich in ein Reha-Programm gesteckt , zur wieder Eingliederung ins Arbeitsleben.

Die zuständige Beraterin hat nichts unternommen um mir behiflich zu sein, um eine Ausbildung zufinden. Ich hatte das Glück, das ich nach dutzenden Bewerbungen, selbst eine Ausbildung antreten zu können.

Nun zu meinem Problem: ich hatte Anfang August 2011 BAB beantragt und nun heisst es, dass meine erste Ausbildung aberkannt wurde und für diese jetzt meine Eltern aufkommen müssen?!

Ich bin 32 Jahre, habe einen Sohn und bin seit 1999 gelernte Floristin, wie also kann das sein das mir die Agentur für Arbeit meine Ausbildung einfach so aberkennen kann????????????

Ich finde es unverschämt was die Agentur für Arbeit sich da leistet, nur weil ich krank geworden bin und meinen eigentlichen Beruf nicht mehr ausüben kann, ich hab mich bemüht was neues zu finden und die stellen sich hin und sagen meine Eltern sollen zahlen.

- Wie kann es sein, das mir meine erste Ausbildung einfach so aberkannt wird???
- Im SGB III §§59 ff steht geschrieben das ich einen Anspruch darauf habe, warum gewährt in mir die Agentur für Arbeit das nicht?????

Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir in diesem Punkt weiter helfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

+47

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