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Kunst und Kultur
Kunsthalle
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Platzeck!
Als ich vor geraumer Zeit meine erste und letzte Anfrage an dieser Stelle schrieb, wurde die Antwort wegen mangels an Konkretheit abgetan. Das sollte diesmal nicht passieren, und so frage ich Sie ganz konkret: Haben Sie sich bedankt? Bedankt bei denjenigen, die erst mit Banane, dann der DM und jetzt der Kunst die ostdeutschen Kulturbanausen, speziell in Potsdam, beglücken wollen!
Wer gibt Leuten wie Herrn Jauch (dessen Schwachsinn im Fernsehen man wenigsten abschalten darf) eine öffentliche Plattform, um kundtun, wer sozusagen nostalgisch DDR-Architekturzeugnisse sehen will, der könne in der Peripherie danach suchen, das Zentrum gehört uns, den (West-)Millionären und Milliardären. Findet sich einer von ihnen gar kompromissbereit, beugt sich am Ende dem Mainstraem. Immerhin, nach Kirchen und Schlössern nun eine Kunsthalle – auch für Tübke, Sitte??
Da die in Kunst Beflissenen so organisiert auftreten, wäre ein Handel angebracht: Das ehemalige Interhotel „Minsk“ gegen für ALLE freien Uferzugang am Griebnitzsee und zu allen in Brandenburg – mit dem Segen Ihrer Partei – privatisierten Seen und Wäldern!? Nicht zu machen? Das glaube ich Ihnen. Also dann, bedanken Sie sich für die Kunsthalle! Der Potsdamer Oberbürgermeister, Herr Jann, der schon bei der Ufergeschichte sich entgegenkommend zeigte, versäumt es bestimmt nicht. Ich würde es auch tun, mich bedanken. Sehr sogar!
Mit freundlichen Grüßen
Georg Zoller
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Kommentare (1)Öffnen
am 02. Juli 2012
1.
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