Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Holger Voss am 06. August 2012
4169 Leser · 118 Stimmen (-53 / +65) · 1 Kommentar

Wirtschaft

Nachtflugregelung

Sehr geehrter Herr Platzeck,

der Berliner Zeitung von heute konnte man bekanntlich entnehmen, das unsere regionale Luftverkehrsregion ein Kandidat für weitere Investitionen seitens der Deutschen Lufthansa AG ist. In diesem Zusammenhang haben Sie sicherlich auch zur Kenntnis genommen, das die Rahmenbedingungen im Bereich der vorhandenen Infrastruktur einen Standortfaktor darstellen. Können Sie daher, beispielsweise gemeinsam mit Wirtschaftsminister Christoffers (BER-Aufsichtsratsmitlgied) sowie Infrastrukturminister Vogelsänger garantieren, das der künftige BER wenigstens über die Flugbetriebszeiten verfügt, welche im Planergänzungsbeschluß vereinbart wurden, und bekanntlich auch vom Bundesverwaltungsrichter Rüdiger Rubel genehmigt wurden? Wäre es aus Ihrer Sicht in diesem Zusammenhang ebenfalls sinnvoll, nunmehr aufgrund der gemeinsamen Luftverkehrspolitik mit Berlin den Regierenden Bürgermeister Wowereit und seinen Verkehrssenator Müller aufzufordern, infrastrukturell mit gutem Beispiel voranzugehen, und endlich aus der anhaltenden Kritik seitens der Luftverkehrswirtschaft an den unzureichenden infrastrukturellen Rahmenbedingungen am Flughafen Tegel die entsprechenden Schlüsse zu ziehen?

Mit freundlichen Grüßen

Holger Voss

+12

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