Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele!

Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen.

Herzlichst

Ihr

Matthias Platzeck

Archiviert
Autor Jürgen Nentwich am 26. April 2008
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Soziales

Rentenkürzung durch BBI-Schönefeld

Sehr geehrter Herr Platzeck!

Folgende Leserzuschrift fand ich heute in der "Berliner Zeitung":

"Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, und es verwundert mich schon sehr, dass es darüber keine Berichte gibt. Wenn die beiden Flughäfen geschlossen werden, hat dieses rentenrechtliche Nachteile für alle Beschäftigten, die dann nach Schönefeld umziehen müssen. Da bekanntlich BBI dann in Brandenburg liegt, werden alle Renten nach Rentenpunkte Ost berechnet. Es sollte doch richtig sein, dass dieses der Bevölkerung vorher auch mitgeteilt wird. Dieses ist eine Rentenkürzung durch die Hintertür. Weiß der Sender darüber nichts? Warum wird dieses von allen Beteiligten verschwiegen? Ich weiß wovon ich spreche, ich habe gerade in dieser Hinsicht eine Klage am laufen. Ich bin West-Berliner, habe immer im Westen gearbeitet und meinen Wohnsitz auch immer im Westen gehabt. Ich bin am Anfang des Jahres mit 65,5 Jahren in Rente gegangen, musste jetzt feststellen, das mir für die Zeit ,wo mein Arbeitgeber seinen Wohn- und Firmensitz nach Petershagen verlegt hat, die Rente nach Rentenpunkte Ost berechnet werden. Der Arbeitgeber und auch ich wurden im Vorfeld darüber nicht aufgeklärt, was dieser Umzug für die Beschäftigten für Auswirkungen hat. Dieses ist staatlicherseits eine Verschleierung der Tatsachen, und eine Rentenkürzung durch die Hintertür.

Hochachtungsvoll bodokritik"

Deshalb meine persönliche Frage:
Entspricht dieser Brief den gegebenen Tatsachen und wenn ja, weshalb werden diese Konsequenzen nicht öffentlich gemacht?

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Nentwich

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