Sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie sicher aus den Medien erfahren haben, werde ich am 28. August vom Amt des Ministerpräsidenten zurücktreten. Deshalb wird es mir künftig nicht mehr möglich sein, Ihre Fragen an dieser Stelle zu beantworten. Der Bürgerdialog über das Onlineportal direktzu.de hat in den zurückliegenden Jahren eine Vielzahl von Anliegen und Problemen von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, thematisiert. Ich habe mich über die anhaltende Resonanz sehr gefreut. Sie dokumentierte Ihr Interesse am Lebensumfeld, aber auch an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen. Das Portal war für mich wichtiger Anzeiger, welche Sorgen, Probleme oder Anliegen die Menschen im Land bewegen. Es bot die Möglichkeit, politische Bewertungen aus der brandenburgischen Bevölkerung ungefiltert und direkt zu erfahren. Und ebenso offen und geradeheraus habe ich mich stets um Antwort bemüht. Für mich war darüber hinaus entscheidend, dass das Voting-Verfahren den öffentlichen Diskurs bei uns im Land befördert. Fragesteller und auch ich wussten dadurch: Das interessiert Viele! Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die vielen interessanten Fragen und Einschätzungen. Herzlichst Ihr Matthias Platzeck

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Autor Karl Kopp am 23. Oktober 2007
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Umwelt

Zerstörung der Landschaft

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Matthias Platzeck !
Ich wohne in Jüterbog, in der Sie auch zu Gast waren. Diese kleine und schöne Stadt, liegt zwischen Niederen und Hohem Fläming. Was allerdings hier seit Jahren im Namen des Umweltschuzes passiert, ist mehr als ein Skandal.
In der Zwischenzeit stehen hier im Fläming mehr als 200 WKA.
Tendenz ständig steigend.
Großflächig wird wertvolle Landschaft für den Bau dieser unseeligen
Industriebauten geopftert. Eingaben und Bedenken zählen keinen Pfefferling ! Es wurde sogar schon ein Naturschutzgebiet geopfert !
Ein zweites soll demnächst folgen. Es werden die Interessen der WKA -Lobby kompromisslos umgesetzt. Warum eigentlich, denn das erwirtschaftete Geld (EEG) bleibt noch nicht einmal in der Region, geschweige die Gewerbesteuern ! Es wurden auch keine der versprochenen Arbeitsplätze in der Region geschaffen.Physiker und sogar Politiker ihrer Partei (!) empfinden die jetzige Energiepolitik ihres Parteifreundes Gabriel gelinde gesagt, als beänstigend ! Dieser Politik wird alles geopfert : Koste was es wolle und wenn es unsere Heimat ist.
Hören sie zumindest die Betroffenen, denn auch wir im Fläming sind das Volk !

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