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Autor Jan-Erik Hansen am 04. Januar 2011
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Landwirtschaft und Umwelt

Verseuchtes Tierfutter in Sachsen-Anhalt: Dioxin-Höfe gesperrt

Sehr geehrter Herr Böhmer,

die vom neuen Dioxin-Skandal betroffenen Bundesländer haben rigoros reagiert: In Niedersachsen wurden vorsorglich 1.000 Betriebe gesperrt, weil sie möglicherweise mit verseuchtem Futter beliefert wurden. Auch Geflügelhöfe in Sachsen-Anhalt und eine Schweinemastanlage in Thüringen sind betroffen.

Die vom neuen Dioxinskandal betroffenen Bundesländer sperren alle Agrarbetriebe, die möglicherweise verseuchtes Futter erhalten haben. Die meisten Verdachtsfälle gibt es in Niedersachsen, doch auch Betriebe in Sachsen-Anhalt und in Thüringen sind betroffen.

Seit Montag steht fest, dass auch vier Betriebe in Sachsen-Anhalt verseuchtes Hühnerfutter erhalten und verfüttert haben. Wie das Magdeburger Agrarministerium MDR 1 RADIO SACHSEN-ANHALT mitteilte, dürfen die betroffenen Betriebe aus dem Salzlandkreis, dem Saalekreis und dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld keine Tiere mehr ausliefern. Kontrolliert werde außerdem, ob und wie das belastete Fleisch weiter verarbeitet wurde.

Meine Fragen an Sie wären:

1. Was unternehmen Sie bzw. die Landesregierung des Landes Sachsen-Anhalt damit solche Ereignisse nicht mehr geschehen?

2. Wird es rechtliche Konsequenzen seitens des Landes Sachsen-Anhalt gegen die Verursacher geben?

3. Wie gefährlich sind Ihrer Meinung nach diese Vorfälle für die Gesundheit der Bevölkerung?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Jan-Erik Hansen

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