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Autor Arnulf Krauß am 04. März 2010
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Arbeit, Gesundheit, Familie, Frauen und Soziales

Kopfprämie und die Leibeigenen des Sozialstaats

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Der Geldbedarf für das gesetzliche Gesundheitswesen wird heute aus einer Vielzahl von Quellen gedeckt, unter Anderem aus Steuergeldern und aus überproportional hohen Beiträgen sogenannter "Besserverdiener". Die Letzteren bemessen sich nach dem Einkommen und stellen im Grunde ein Parallel-Steuersystem dar. Schließen Sie sich tatsächlich der Auffassung der SPD an, daß eine "Kopfprämie" die wirtschaftlich schwächeren Bürger zu Bittstellern machen würde (was ist mit Hartz IV?) und sehen Sie nicht, daß auch die faktische Doppelbesteuerung der Zwangsmitglieder der GKV sozial ungerecht und wirtschaftsschädlich ist, weil allmählich der Eindruck entsteht, daß die "normalen" Bürger zu "Leibeigenen" des Sozialstaats gemacht werden.

Welche Sachargumente (Sach unterstrichen!!) haben Sie gegen die Kopfprämie?

Ich bin Rentner, 71 Jahre alt und seit ca. 50 Jahren eigenverantwortlich privat krankenversichert.

Mit freundlichen Grüßen

A. Krauß

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