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Autor Sylvia Meißner am 03. April 2009
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Familie

Arbeit der Jugendämter

Sehr geehrte Frau van der Leyen!

Seit einiger Zeit sind die Jugendämter sehr sensibilisiert und es wurden Hotlines eingerichtet, um Kindeswohlgefährdungen anzuzeigen.

Wie kann sich aber nun eine Familie gegen missgünstige Nachbarn erwehren, die gern vorhandene Defizite oder Schwierigkeiten / vermeintliche Beobachtungen ausnutzen, um Familien das Jugendamt ins Haus zu schicken - zB.

- Wie ist die Privatsphäre gewahrt?...

Ist jeder Alleinerziehende schon ein potentieller Kinder-gefährder, weil bei einer Erziehungsperson der Alltag nicht so optimal gestaltet werden kann?...
- Wie können sich Familien gegenüber der Behörde behaupten?
Was ist, wenn falsche Entscheidungen fallen oder gegen den Willen der Eltern gehandelt werden soll?
Eine Familie steht dem Amt doch als David gegen Goliath gegenüber.
Nicht jeder hat das Geld und den Mut, den Gerichtsweg zu beschreiten, zumal das oft langwierig ist und bis zur Entscheidung doch das Amt über die Familie das Wort hat.

Ich finde es traurig, dass in unserem Land Familien so wenig bedeuten!
1.
In vielen Diskussionen hier ghet es um die "Kinder-Betreuung", ganz pauschale Unterbringung bei irgendwelchen Einrichtungen, Betreuern; nichts individuelles, familiäres.
Es gibt doch soo viele Möglichkeiten! - Hier in Mecklenburg (im DDR-Gebiet??) jedenfalls nicht praktiziert.
2.
Hat das Jugendamt allg. sehr viel Macht.
Ich fühle mich als Mutter davon in die Ecke gedrängt.
Man hat zu nehmen, was einem vorgesetzt wird.
Manchmal frage ich mich: ist es nun mein Kind oder gehört es dem Staat?!

Kindererziehung (und Kinderzeugung.;-)) soll doch Spass machen, mit Freude und Gelassenheit geschehen.
Ich finde, dazu gehört auch Vertrauen! von staatlicher / behördlicher Seite in die Eltern!, keine übertriebenen Kontrollsysteme, die wir Deutschen wohl so lieben.

Eigentlich sollten "Jugendämter" in "Familienbegleit-Agenturen" umgewandelt werden!

Mit freundl. Gruss
S. Meissner

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