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Autor Gabriela Grenzow am 10. November 2009
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Familie

Bearbeitungsdauer Familienkasse

Liebe Frau von der Leyen,
ich möchte mich heute an sie wenden, da mir einiges an der Art der Bearbeitung des Kindergeldanspruches fragwürdig erscheint.
Mein Sohn hat für das Jahr 2008 kein Kindergeld vorab bekommen, obwohl er im letzten Ausbildungsjahr war und nicht abzusehen war, das er über dem Satz liegt. Im nachhinein mußten wir nun den Einkommensteuerbescheid abwarten um erneut das Kindergeld beantragen zu können. Das passierte am 19.05.2009. Anscheinend kam dieser Antrag nicht an der Familienkasse an(habe ich beim telefonischer Nachfrageam 19.08.2009 erfahren). Zeitgleich kam ein Brief mit Datum vom 19.08.2009 an, in der uns eine Frist gesetzt wurde , die Belege bis zum 11.09.2009 einzureichen, ansonsten würde der Antrag abgelehnt. Also eine Frist von 3 Wochen in den Sommerferien. Wir waren tatsächlich von 21.08. bis 14.09.2009 verreist. Also habe ich noch vor der Abfahrt ein erneutes kleines Schreiben mit Belegen und Fristverlängerungsantrag am 20.08.2009 abgesendet. Nachdem wir aus dem Urlaub kamen habe ich dann 14 Seiten Formulare ausgefüllt und am 15.09.2009 an die Familienkasse Schweinfurt per Einschreiben geschickt. Seitdem höre ich nichts mehr von der Familienkasse, bei telefonischer Nachfrage kann ich nicht mal in Erfahrung bringen, ob die Unterlagen (vollständig) angekommen sind. Eine Bearbeitungsdauer von 6 Wochen sollte ich einkalkulieren und heute am 09.11.2009 wurde ich bei meiner erneuten telefonischen Nachfrage nahegelegt doch persönlich vorbeizuschauen. Meine PLZ lautet 91352 und die Schweinfurter 97421 ich schätzte die Entfernung auf 90 km ein. Langsam finde ich es unverschämt.
Nun an sie die Frage Frau von der Leyen:
ist das die Familienpolitik die sie betreiben?
Wird der Bürger hingehalten obwohl er ein Anrecht auf Kindergeld hat nur um zu sparen?
Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? : 3 Wochen Zeit Unterlagen einzureichen in den Ferien aber Beabeitungszeiten von nun mindestens 8 Wochen, wer weiß wie lange wir noch warten müssen?
Selbst das Finanzamt "Forchheim" arbeitet schneller.
Wie wäre es wenn außer für die kleinen Kinder auch für die großen gesorgt würde indem man z.B. das G 8 abspecken würde, sich um den 1. Entlassjahrgang 2011 im Vorfeld bereits kümmern würde:
Ausbau der Unis, Einstellung von Lehrern , Professoren etc.
Verdoppelung von Ausbildunsstellen in der Wirtschaft durch staatliche Hilfen.
Wer zahlt die Ausbildung der Kinder? wenn nicht die Eltern, dann keiner, sodaß sozialbenachteiligte keine Chancen haben. Frau von der Leyen sie sind doch kompetent, tun sie etwas auch für die älteren Kinder, die wollen sonst später keine eigenen Kinder mehr haben, wenn sie die Ungerechtigkeiten mitbekommen.

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