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Autor m. kuzmic am 29. Januar 2009
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Familie

Beitragserhöhungen und Schließzeiten in Kinderkrippen

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

ich bin Mutter von zwei Kindern. Mein jüngster Sohn ist 1 Jahr und 8 Monate alt mein großer ist fast 5.
Vor acht Monaten habe ich es gewagt wieder arbeiten zu gehen.
Mitten im Jahr war es schwer einen Betreuungsplatz für meinen Sohn zu finden, zumal es sehr schnell gehen mußte!! (Omas und Opas wohnen 1000km entfernt.)
Wir haben einen sehr guten, sehr, sehr teuren Platz bekommen. Dafür gab es keine nennenswerten Schließzeiten. Jetzt werden die Preise um über 30% erhöht und Schließzeiten eingeführt. Die Schließzeiten sollen zu einem anderen Zeitpunkt als Schul- und Kindergartenferien sein. Beides bedeutet für mich, daß ich meine Arbeit aufgeben muß!
Mein Arbeitgeber (Öffentlicher Dienst) gibt mir keinen Kinderbetreuungszuschuß. Auch nicht statt der minimalen Gehaltserhöhung, die ich jetzt bekomme. Alle Kinderkrippen in Bremen haben eine Warteliste von über 50 Kindern.

Meine Frage ist, warum kann jede Kinderkrippe ihre Preise und Schließzeiten selber festlegen?
Wie kommt es da zur sogenannten Chancengleichheit??

Mit freundlichen Grüßen
Maria Luisa Kuzmic

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