Sehr geehrte Nutzer von direktzu.de/vonderleyen. Diese Plattform ist aufgrund des Wechsels an der Spitze des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) archiviert. Sie können daher keine Beiträge veröffentlichen oder bewerten. Bereits veröffentlichte bzw. beantwortete Beiträge stehen Ihnen jedoch weiterhin zu Ihrer Information zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Archiviert
Autor Verena F. am 02. November 2009
3267 Leser · 4 Stimmen (-1 / +3)

Familie

Betreuungsgeld - wird es auch wirklich umgesetzt?

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

die CSU hat das Betreuungsgeld für Eltern, die keinen Krippenplatz in Anspruch nehmen, im neuen Koalitionsvertrag durchgesetzt.
(150,-€ monatl. pro Kind).
Sehr gut, meiner Meinung nach!! Eltern müssen unbedingt selbst entscheiden, ab welchem Alter sie ihr Kind in Fremdbetreuung geben. Das ist emotionale Entscheidung und niemand sollte aus finanziellen Gründen dazu gezwungen sein.

Die Behauptung, dass Kind in Kinderkrippen besser gefördert werden, als von ihren eigenen Müttern, ist schlichtweg eine grobe Beleidigung! Genauso wie die Behauptung, das Betreuungsgeld würde "versoffen" (Aussage von SPD Politiker Buschkowsky).
Das mag vielleicht auf Kinder der sogenannten "Unterschicht" zutreffen, aber nicht auf Kinder aus normalen Verhältnissen.

Es ist bekannt, dass Sie auch keine Befürworterin des Betreuungsgeldes, sondern nur der Doppelverdienerehe und des Krippenausbaus sind.

Was sind nun Ihre Pläne? Werden Sie sich an Koalitionsvertrag halten, oder versuchen das Betreuungsgeld durch Bildungsgutscheine, oder sonstwie zu umgehen?

Mit freundlichen Grüßen

V. Fiedler

P.S. meiner Meinung nach, hat Ihre bisherige Familienpolitik den Fehler, das Sie sich nur auf zwei Familienmodelle konzentrieren. Die hochehrgeizigen, karrierreorientierten Doppelverdienerhaushalte, oder asoziale Familien, die ihr Leben nicht gemeistert kriegen. Es gibt aber noch sehr viel dazwischen! Vor allem Mütter, die sich die Betreuung ihrer Kleinkinder nicht nehmen lassen wollen und sich dabei auch nicht als unterdrückte Hausfrauen fühlen!

+2

Die Abstimmung ist geschlossen, da der Beitrag bereits archiviert wurde.