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Autor H. Winkler am 11. Mai 2009
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Freiwilliges Engagement

Die Tafel - Anne Will

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

bei Anne Will äußerten Sie, der Bedarf an bürgerlichem Engagement würde immer größer. Insoweit stimme ich Ihnen zu.
Aber es kann nicht die Lösung des Problems sein, sich dahinter zu verstecken, dass bürgerliches Engagement an Bedeutung gewinnt.

Ich denke nur daran, wie viele Milliarden für angeschlagene Banken bereitgestellt werden. Den Großen schmeißt man die Kohle förmlich hinterher, während man sich darauf verlässt, dass die Verlierer des Systems mit Almosen aus bürgerlichem Engagement abgespeist werden sollen.

Anders wird ein Schuh daraus. Die Regierung hat sicherzustellen, dass "deutsche Armut" nicht in richtige Armut ausartet.

Sie sprechen z. B. von 500000 Kindern mit Migrationshintergrund, denen nur Bildung helfe. Was aber, falls diese Bildung nicht angenommen wird; solche Eltern überhaupt nicht bereit sind, Integration anzunehmen und z. B. die deutsche Sprache zu erlernen, sondern lediglich Interesse besteht, die sozialen Systeme "abzufassen".
Ich spreche dabei nicht einmal von den Migranten, die hier geregelter Arbeit nachgehen und Abgaben leisten.

Migranten, die nur Sozialsysteme abgrasen, brauchen wir in Deutschland nicht. Auf der Ebene haben wir selbst genug Probleme!

Freundlichst
Hans Ulrich Winkler

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