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Autor Janie Maus am 18. Januar 2009
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Sonstiges

Förderungsungerechtigkeit !!!! -> Bafög

Liebe Ministerin,

Ich bin über etwas tief empört,

ich bin eine Wort wörtlich sehr junge Mutter mit mittlerweile 2 Kindern.
Ich habe im August 2005 eine rein schulische Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialhelferin Sozialhelferin begonnen,
diese geht 2 Jahre und wird Bafög gefördert,
in meinem falle aber nicht wirklich!

Ich bin damals bei meinen Großeltern aufgewachsen und pflege keinerlei Kontake zu meinen leiblichen Eltern.

Bafög ist etwas das von den unterlagen der Eltern,
bevor diese ihre unterlagen nicht eingereicht haben bekommt man keinen einzigen cent!
Da mein Erzeuger sich geweigert hat seine Unterlagen einzureichen habe ich weder Geld,noch einen Ablehnungsbescheid vom Bafögamt bekommen können!

Da ich ja in einer Ausbildung war,stand ich ja dem freiem Arbeitsmarkt nicht zur verfügung,
in diesem falle war das ALG 2 nicht für mich zuständig,ebenso das Sozialamt nicht,
ergo HABE ICH KEIN GELD BEKOMMEN.(außer ein darlen was einmalig ca 500 euro waren)

Ich habe immer geschaut das ich für mich und meine Kinder selbst sorgen kann,eine Ausbildung mache damit ich uns selbst versorgen kann und nicht auf kosten des Staates leben muss undals ein gutes Vorbild fungiere!

Meine frage ist nun:
WARUM kann es in solchen fällen nicht VERNÜNFTIGE Härtefall entscheidungen geben DIE SICH NICHT AUF EIN DARLEN FÜR 1 LÄCHERLICHEN MONAT BELAUFEN?!

Das vernünftigste wäre doch wenn es für diese die eine eigene Wohnung haben (so wie ich),alleinerziehend sind (so wie ich) oder in bei denen die Probleme haben die Unterlagen der Eltern zu beschaffen nicht einfach direkt das ALG 2 als überbrückung angewendet werden kann.
Ich sehe es ja ein das bei denen die zuhause bei den Eltern wohnen das in dieser Form getätigt wird,
aber diese befinden sich in einer ganz anderen Situation als manch anderer!

Und:
Warum wird einer jungen Mutter die alles versucht um ihr Leben und das der Kinder alleine und vom Staat unabhängig zu gestalten SOLCHE Steine in den weg gelegt?

Wieso wird man vom Staat in den ALG 2 gedrängt?
Ich kann das nicht verstehen,beim besten Willen nicht.
Und ich musste feststellen das ich da leider noch nicht mal feststellen konnte ein einzelfall zu sein,da viele in meiner Umgebung hier das selbe Problem nun haben die sich nun in einer Ausbildung zum Kinderpfleger/in befinden.

Ich möchte darauf keine Flossgeln hören oder man hätte sich vernünftig mit den sachbearbeitern auseinandersetzen müssen,das alles habe ich bereits mehrmals getan und mich sogar an die chefabteilungen gewendet mit dem erfolg ein darlen über einen Monat zu bekommen und die ausbildung nachdem ich mit Kind und laufenden Kosten 5 MONATE ohne Geld da saß und meine Ausbildung aus Finanziellen Gründen abbrechen musste.

Mit freundlichen Grüßen Janine und Kinder!

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