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Autor Gisela Härzer am 21. September 2009
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Familie

Glückwunsch und Bitte

Sehr geehrte Frau Ministerin
Zuerst möchte ich Ihnen sagen: Hochachtung für Ihre Arbei und Ihre bisherigen Erfolge. Unbedingt weiter so.
Ich habe amDienstag, d.15.o9. 2009 im ZDF mit großem Interesse das Wahlforum verfolgt. Ich war von Ihrer Art zu überzeugen und klar zu stellen, wie wichtig Ihnen Kinder und deren Zukunft ist, sowie Ihrer fröhlichen Art, total begeistert.
Nun zu meiner Bitte. Könnte man nicht einen anderen Begriff für "Kinder BETREUUNG" finden? Das klingt für mich wie mehr oder minder nach Aufbewahrung, wobei man dabei sicher keine besondere Qualität erwarten kann. Dabei sind Kinder im Alter von 1-6 Jahren sooo wissenshungrig und konfrontieren uns Erwachsene oftmals mit Fragen, die uns verblüffen. Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich spreche, ich habe 43 Jahre als Kindergärtnerin gearbeitet.
Es war die Erfüllung meines Berufswunsches, es hätte keinen besseren für mich geben können.
Sehr geehrte Frau Ministerin!
Ihr Ziel, für jedes dritte Kind einen Krippenplatz zu schaffen, um den Frauen den Weg zurück in die Berufstätigkeit zu ermöglichen ist nur von einer starken und klasse Frau zu schaffen!!!!
Doch da kommen meine Bedenken:
1. Reicht es nicht aus, die Plätze zu schaffen ohne die Erfordernisse in Hinsicht auf die Öffnungszeiten ( entsprechend der Erfordernisse der berufstätigen Frauen) zu verbessern.
2.Die Einstellung der Arbeitgeber gegenüber einer Frau mit Kindern, die wieder in ihren Befuf zurück möchte oder wieder arbeiten muss, um zum Unterhalt der Familie beizutragen, m u s s unbedingt verbessert werden. Vielleicht sogar mit gesetzlichem Druck.
(Auch hier spreche ich aus Erfahrung. Meine Tochter konnte keine Arbeit finden( sie ist Friseurin) , die mit der Öffnungszeit der Kindereinrichtung vereinbar war.
3. Bin ich mit Ihnen einer Meinung, die Qualität der Arbeit in den Einrichtungen muss verbessert werden. Das muss, so meine ich, schon mit der Ausbildung der künftigen Pädagogen beginnen.
Und wenn wir dann noch junge Kolleginnen und Kollegen in unseren Einrichtungen haben können, denen ihr Beruf Berufung ist, dann bin ich um die Zukunft unserer Kinder schon wesentlich beruhigter.
Sehr geehrte Frau Ministerin!
Ich wünsche Ihnen-für Ihr sicherlich nicht immer leichtes Amt- weiterhin viel Schaffenskraft, besste Gesundheit und noch viele solch schöne Erfolge.
Einen netten Gruß schickt Ihnen Gisela Härzer

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