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Autor Julia Köckler am 19. März 2009
2109 Leser · 34 Stimmen (-11 / +23)

Kinder und Jugend

höheres Kindergeld-weniger im Geldbeutel!

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

Sie haben bestimmt schon einige Anliegen zu diesem Thema erhalten, trotzdem möchte ich nun auch meine Gedanken dazu mitteilen.
Ich bin alleinerziehende Mutter einer 8-jährigen Tochter. Unseren Lebensunterhalt verdiene ich mit einer Teilzeitstelle, bei der nun auch wegen der Wirtschaftslage Stunden gekürzt wurden.
Dann kam also die Kindergelderhöhung in Höhe von 10 €uro. Das kann einem in diesen Zeiten schon eine Hilfe sein. Für mich und für viele andere Alleinerziehende aber nicht, da der Unterhalt vom Vater angepaßt wurde und er nun nur noch 240 € anstatt 254 € zahlen muß.
So haben ich also tatsächlich 4 €uro weniger als vorher. Gut, 4 €uro kann man verschmerzen, aber das kann doch nicht die Hilfe sein, die einem zugesichert wurde!
Dasselbe nun auch mit dem Kinderbonus, jeder bekommt 100 €uro, nur die Alleinerziehenden können sich wieder darauf gefaßt machen, daß die Unterhalt zahlenden Väter die genehmigten 50 €uro abziehen.
So bekommen also "richtige Familien" die oft sogar 2 Einkommen haben, mehr Geld als Alleinerziehende, die es sowieso meistens schon schwerer haben. Natürlich kann keiner etwas für meine private Situation, aber in solchen Momenten komme ich mir ungerecht behandelt vor.
Auch Kinderzuschlag bekomme ich nicht, da Fiona (meine Tochter) Unterhalt bekommt. Würde der Unterhalt an mich gehen, würde uns der Kinderzuschlag zustehen, da wir immer noch unter der Einkommensgrenze wären.
Ich verstehe das einfach nicht, es muß doch andere Regelungen geben können, die mehr bewegen, als die Reichen reich und die Armen noch ärmer zu machen.

Ich hoffe sehr auf eine Antwort von Ihnen!!

Mit freundlichen Grüßen,

Julia Köckler

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