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Autor Heike Mittag am 08. Oktober 2009
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Familie

keinen

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

ich würde Sie gerne auf ein Problem hinweisen, welches nur Mütter von zu frühgebohrenen Kindern wissen können.
Meine Tochter Marie kam fast 4 Monate zu früh zur Welt. Sie wurde am 28.11.2008 geboren, sollte aber erst am 16.03.2009 geboren werden.
Sie war eine 24. Woche und wog 630 Gramm
Sie ist kern gesund und wird durch das eine Jahr Elternzeit, jetzt im November in die Krippe kommen. Bei meinem älteren Sohn Erik war es auch kein Problem, nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten zu gehen, er lief schon. In der Grippe war er sehr gut aufgehoben. Marie dagegen wird zwar 1 Jahr, aber sie ist erst wie ein 6 Monatsbaby. Sie wiegt erst 5500 Gramm und hat gerade Kleidergröße 62 an. Leider kann ich es mir finanziell nicht leisten noch ein halbes Jahr mit Landeserziehungsgeld (250,00€) mtl) zu Hause zu bleiben.

Jetzt mein Anliegen: Mütter, die ihre Kinder zu früh bekommen haben, dass diese die Elternzeit nicht vom Geburtstermin aus angerechnet bekommen , sonder vom ausgerechnetem Termin?

Das eine Jahr ist so voll mit Terminen, wie z.B. Vorsorgeuntersuchungen (Augenarzt, Höhrtest, Frühchensprechstunden), Krankengymnstiken, ect. und dies wird weitergeführt auch wenn das Kind ein Jahr ist und in die Grippe geht.
Es wird verdammt schwer, arbeiten zu gehen, Arzttermine, Krankengymnastik, Babyschwimmen, Vorsorgeuntersuchungen ect. und alles "unter einen Hut" zu bekommen.

Sehr geehrte Frau von der Leyen, wäre es nicht im Sinne der Erziehung unserer Kinder diese Mütter zu unterstützen, in dem diese länger zu Hause bleiben könnten bei ihren zu kleinen Kindern?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Hochachtungsvoll

Heike Mittag

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